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Als Rechtsanwalt mit Spezialisierung vom Wettbewerb abheben

  • 7 Minuten Lesezeit
Als Rechtsanwalt mit Spezialisierung vom Wettbewerb abheben

Spezialisierung für Rechtsanwälte im Wettbewerb um Mandanten

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts nimmt die Zahl der Rechtsanwälte zu.* Der wirtschaftliche Wettbewerb innerhalb der Anwaltschaft ist entsprechend stark. Um sich dort erfolgreich behaupten zu können, ist es hilfreich, aus der Menge herauszustechen.

Die Spezialisierung als Rechtsexperte auf einem oder mehreren Gebieten kann einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bringen. Zum einen besetzt der Anwalt durch die Spezialisierung eine Nische, in der er sich als gezielter Ansprechpartner bei juristischen Anliegen empfiehlt. Zum anderen bietet eine Spezialisierung den Anwalt die Möglichkeit, sich zur Koryphäe seines Gebiets zu entwickeln und somit überregionales Renommee zu erzielen.

Für Rechtsanwälte mit Spezialisierung ist es daher besonders wichtig, möglichst bundesweit für Ratsuchende auffindbar und erreichbar zu sein – durch eine entsprechende Onlinepräsenz.

* Bundesrechtsanwaltskammer: Entwicklung der Zahl zugelassener Rechtsanwälte von 1950 bis 2020.

Welche Vorteile bringt Rechtsanwälten eine fachliche Spezialisierung?

Vorteile einer fachlichen Spezialisierung

Expertentum kann einen effektiven Bestandteil der Kanzleistrategie darstellen. 

Durch eine gezielte Spezialisierung profitiert der Anwalt beziehungsweise die Kanzlei auf mehreren Ebenen.

1. Besetzung von Nischen

Durch eine Spezialisierung löst sich der Rechtsanwalt bzw. die Kanzlei vom allgemeinen Wettbewerb innerhalb der Anwaltschaft um potenzielle Mandanten. Ein spezialisiertes Anwaltsbüro besetzt eine Nische.

Fachliche Nischen bergen zum Teil großes wirtschaftliches Potenzial. Zugleich sind sie oftmals weniger hart umkämpft.

2. Werbeeffekt

Die Spezialisierung dient als besonders wirksame Werbestrategie.

Ratsuchende, die ein konkretes juristisches Problem umtreibt, recherchieren nach Experten. Indem sich Anwälte bzw. Kanzleien als Spezialisten – z. B. durch ein Profil auf anwalt.de – positionieren, empfehlen sie sich als Rechtsberater auf einem bestimmten Gebiet.

Die meisten Ratsuchenden nehmen eine Kanzleispezialisierung als Qualitätsmerkmal wahr, da sie Kompetenz ausdrückt und profunde Expertise erwarten lässt.* Mehr Tipps, wie Sie mit Ihrer Expertise Ihr Personal Branding verbessern, liefert ein eigener Beitrag. 

* Prognos AG (Hrsg.): Der Rechtsdienstleistungsmarkt 2030.

3. Überregionale Markterschließung

Eine Spezialisierung verleiht dem Anwalt bzw. der Kanzlei Alleinstellungsmerkmale. Diese können so markant sein, dass sie das Anwaltsbüro auch überregional zum gefragten Experten machen.

Der Rechtsanwalt bzw. die Kanzlei sollte deshalb einen bundesweiten Außenauftritt pflegen. Durch ein Profil auf einer Anwaltsplattform wie anwalt.de zeigen Rechtsberater regional wie überregional starke Präsenz.

Die verschiedenen Arten von juristischer Vertiefung

Arten juristischer Spezialisierung

Anwaltliche Spezialisierung kann in drei Formen Ausdruck finden: Fachanwaltschaft, Teilbereiche mit qualifizierenden Zusätzen und Teilbereiche ohne qualifizierende Zusätze.

Fachanwaltschaft

Ein Rechtsanwalt kann frühestens nach dreijähriger Anwaltszulassung von der zuständigen Rechtsanwaltskammer zum Fachanwalt ernannt werden. Außerdem muss er innerhalb der sechs Jahre vor der Antragsstellung zumindest eine Zeit lang anwaltlich tätig gewesen sein.

Fachanwaltslehrgang

Um Fachanwalt zu werden, gilt es, theoretische Kenntnisse in einem Rechtsbereich nachzuweisen. Diese werden im Rahmen eines Fachanwaltslehrgangs erworben. Insgesamt müssen mindestens 120 Zeitstunden besucht werden. Zudem muss der Anwalt mindestens drei schriftliche Prüfungen bestehen.

Darüber hinaus sind praktische Erfahrungen in dem Rechtsbereich nötig. Der Anwalt muss eine bestimmte Menge echter Fälle selbst bearbeitet haben. Die geforderte Anzahl ist von Fachanwaltschaft zu Fachanwaltschaft verschieden. Außerdem sollen die Fälle verschiedene Themen des Rechtsbereichs abdecken.

Fachanwaltstitel

Verläuft die Prüfung durch die Rechtsanwaltskammer erfolgreich, wird der Fachanwaltstitel verliehen. Dieser darf dann neben der Bezeichnung als Rechtsanwalt stehen.

Derzeit können insgesamt 24 Fachanwaltstitel erworben werden, beispielsweise für Strafrecht, Familienrecht, Arbeitsrecht oder Verkehrsrecht.

Ein Anwalt kann gleichzeitig bis zu drei verschiedene Fachanwaltstitel führen. Um diese nicht wieder zu verlieren, müssen regelmäßig Fortbildungen besucht werden.

Teilbereiche

Teilbereiche

Rechtsanwälte durften bis März 2006 maximal fünf Tätigkeits- und Interessensschwerpunkte angeben. Seit der Änderung des § 7 BORA ist es ihnen nun gestattet, auf beliebig viele Teilbereiche hinzuweisen. Dabei wird in Teilbereiche ohne und mit qualifizierenden Zusätzen unterschieden.

Teilbereiche ohne qualifizierende Zusätze

Als Teilbereiche ohne qualifizierende Zusätze können Anwälte diejenigen Rechtsgebiete angeben, in denen sie verstärkt oder überwiegend tätig sind. Sie müssen dafür entsprechende Kenntnisse nachweisen, die in der Ausbildung, durch Berufstätigkeit, Veröffentlichungen oder in sonstiger Weise erworben wurden.

Teilbereiche mit qualifizierenden Zusätzen

Verstärkt ein Rechtsanwalt den Eindruck besonderer Kenntnisse durch zusätzliche Angaben wie „Spezialist“ oder „Experte“, handelt es sich dabei um qualifizierende Zusätze. Um diese verwenden zu dürfen, ist der Nachweis entsprechender theoretischer Kenntnisse und eine Tätigkeit in erheblichem Umfang auf dem entsprechenden Gebiet nötig.

Ist es erlaubt, mit der juristischen Vertiefung zu werben?

Anwälte dürfen ihre Fachanwaltstitel, Teilbereiche und auch weitere Tätigkeitsschwerpunkte sowie Interessensschwerpunkte in Werbemaßnahmen kommunizieren. Andere Hinweise auf eine Spezialisierung sind in Werbebotschaften dagegen weitgehend eingeschränkt.

Weitere Details zu rechtssicherer Werbung für Rechtsanwälte und Kanzleien liefert ein eigener Ratgeber auf anwalt.de.

Die Zahl von Anwälten und Kanzleien mit Spezialisierung wächst

In der Rechtsberatungsbranche zeigt sich deutlich der Trend zur Spezialisierung. Laut Bundesrechtsanwaltskammer werden von Jahr zu Jahr immer mehr Fachanwaltstitel vergeben. Wie häufig die verschiedenen Fachanwaltschaftstitel auf anwalt.de vertreten sind, verrät ein eigener Beitrag.

Besonders in den vergangenen Jahren war ein regelrechter Boom aktiver Fachanwaltschaften zu verzeichnen: Während die Anzahl im Jahr 2010 noch knapp 39.000 betrug, waren es im Jahr 2019 schon über 56.000.*

* Bundesrechtsanwaltskammer: Entwicklung der Fachanwaltschaften seit 1960.

Kanzlei-Boutiquen

Ebenfalls ein starker Trend der vergangenen Jahre ist die wachsende Anzahl von Kanzlei-Boutiquen. Dabei handelt es sich um Anwaltsbüros, die sich auf einen Fachbereich spezialisiert haben und fast ausschließlich in diesem Rechtsberatung anbieten.

Die Positionierung als Rechtsanwalt mit Spezialisierung auf einem oder mehreren Rechtsgebieten

Als Spezialist positionieren?

Eine Spezialisierung lässt sich aktiv zur Akquise neuer Mandanten nutzen. Anwälte und Kanzleien haben verschiedene Möglichkeiten, ihr Expertentum nach außen hin darzustellen.

Bei der Wahl der einzelnen Maßnahmen sollte das Augenmerk darauf liegen, dass diese reichweitenstark platziert werden können. Außerdem sollte die Spezialisierung für Ratsuchende jederzeit auf den ersten Blick ersichtlich sein.

Reichweitenstarke Positionierung durch Onlinepräsenz

Analoge Positionierungsmaßnahmen, wie z. B. die Schaltung von Anzeigen in gedruckten Branchenverzeichnissen, sind bezüglich der Reichweite meist stark limitiert. Das Internet bietet demgegenüber das Potenzial, den Anwalt bzw. die Kanzlei für jeden Ratsuchenden auffindbar als Experte zu positionieren.

Juristische Laien recherchieren, wenn sie ein konkretes rechtliches Problem haben, in der Regel nach Schlagworten – oft auch direkt nach dem jeweiligen Rechtsgebiet. Mit einer entsprechend gestalteten Onlinepräsenz können Anwälte und Kanzleien zielgenau gefunden werden.

Es gilt, die eigene Spezialisierung prominent darzustellen. Zudem müssen die Schlagworte für die Auffindbarkeit in den Suchmaschinen optimiert sein.

Betreibt der Anwalt (bzw. die Kanzlei) eine eigene Website, kann er diese durch kontinuierliche Suchmaschinenoptimierung zu guter Auffindbarkeit führen. Profile auf Anwaltsplattformen wie anwalt.de sind bereits so angelegt, dass sie beste Auffindbarkeit – auch aufgrund der persönlichen Spezialisierung – bieten. Tipps, wie Sie Ihr anwalt.de-Profil wirkungsstark mit Social Media kombinieren, liefert ein eigener Beitrag.

Ausgezeichnete Auffindbarkeit durch ein anwalt.de-Profil

Viele anwalt.de-Profile ranken in den Google-Suchtreffern auf der ersten Seite. Gleichzeitig nutzen zahlreiche Ratsuchende auch die Möglichkeit, direkt auf Deutschlands großer Anwaltsplattform nach rechtlichem Beistand zu recherchieren. In der Suchfunktion auf anwalt.de kann unter anderem nach der Fachanwaltschaft und bzw. oder dem Rechtsgebiet gefiltert werden. Jeden Monat informieren sich insgesamt rund 2,5 Millionen Ratsuchende auf anwalt.de.

Inhaber eines anwalt.de-Profils können in diesem direkt ihre Fachanwaltschaft angeben. Ebenso lassen sich bis zu sieben Schwerpunkte  als Rechtsgebiete anführen. Die Informationen erscheinen im Kopfbereich des anwalt.de-Profils.

Weiterführende Informationen zu den Funktionen des anwalt.de-Profils liefert ein eigener Ratgeber.

Positionierung als Experte durch die Veröffentlichung von Rechtstipps

Publikationen belegen die fachliche Expertise des Verfassers. Sie demonstrieren sein Wissen sowie seine Fähigkeit, dieses zu vermitteln.

Wenn Anwälte Rechtstipps veröffentlichen, positionieren sie sich mit ihrer Spezialisierung direkt gegenüber Ratsuchenden. Rechtstipps wappnen Verbraucher und Unternehmer für die juristischen Fallen des Alltags.

Auf anwalt.de können Rechtsanwälte Rechtstipps mit großer Reichweite publizieren. Die Beiträge sind in der Google-Suche sehr gut auffindbar. Durch das jeweilige Thema gewinnen sie die Aufmerksamkeit der Ratsuchenden.

Zugleich empfehlen die Rechtstipps den Verfasser als Rechtsberater auf dem entsprechenden Gebiet. Direkt auf der Rechtstippseite können Ratsuchende mit dem Anwalt Kontakt aufnehmen.

Die Möglichkeit, Rechtstipps zu veröffentlichen, ist in der anwalt.de-Mitgliedschaft enthalten und mit keinen zusätzlichen Kosten verbunden.

Mehr Informationen darüber, wie Sie als Anwalt Rechtstipps publizieren,  liefert ein eigener Ratgeber auf anwalt.de.

Tipps, wie das Schreiben von Rechtstipps leicht von der Hand geht, sind in einem weiteren Beitrag zusammengefasst.

Jetzt als Spezialist Präsenz zeigen – auf anwalt.de

Buchen Sie jetzt Ihr persönliches anwalt.de-Profil unter anwalt.de/mitmachen. Bei Fragen hilft Ihnen der Kundenservice gerne weiter.

(FPR, BWI; ZGRA)

Häufige Fragen und Antworten zur Spezialisierung von Rechtsanwälten

  • Fachanwaltschaft
  • Teilbereiche mit qualifizierenden Zusätzen
  • Teilbereiche ohne qualifizierende Zusätze

Der Trend in der Rechtsberatungsbranche hin zur Spezialisierung zeigt sich deutlich:

In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Fachanwaltschaften von ca. 39.000 (2010) auf über 56.000 (2019) gestiegen.* Auch ein Anstieg an Kanzleiboutiquen ist zu verzeichnen. Durch die Darstellung der Spezialisierung unterstützen Anwälte und Kanzleien somit aktiv die Akquise neuer Mandanten.

* Bundesrechtsanwaltskammer: Entwicklung der Fachanwaltschaften seit 1960.

Durch eine Spezialisierung heben sich Rechtsanwälte vom Wettbewerb ab und besetzen dadurch Nischen – mit teilweise großem wirtschaftlichem Potenzial.

Ratsuchende recherchieren bei juristischen Problemen nach Spezialisten auf dem jeweiligen Rechtsgebiet.

Durch eine markante Spezialisierung entsteht ein Alleinstellungsmerkmal, womit sich der Anwalt auch überregional als gefragter Experte positionieren kann.

Eine Onlinepräsenz, die suchmaschinenoptimiert auf die jeweilige Spezialisierung ausgelegt ist, erlaubt Anwälten eine reichweitenstarke Positionierung im Netz. Dafür bietet sich das anwalt.de-Profil ideal an. Zudem können sich Rechtsanwälte auf anwalt.de durch selbst verfasste Rechtstipps in ihrem Rechtsgebiet als Spezialisten profilieren und ihre Spezialisierung gewichtet und transparent in einem Kuchendiagramm optisch darstellen.

Ein Anwalt darf gleichzeitig bis zu drei Fachanwaltstitel führen. Derzeit können insgesamt 24 unterschiedliche Fachanwaltstitel erworben werden.

Anwälten ist es zudem gestattet, auf beliebig viele Teilbereiche, ob mit oder ohne qualifizierende Zusätze, hinzuweisen.

Anwälte dürfen ihre Fachanwaltstitel und Teilbereiche in Werbemaßnahmen kommunizieren. Andere Hinweise auf eine Spezialisierung sind in Werbebotschaften dagegen weitgehend eingeschränkt.

Mehr Details zu rechtssicherer Werbung für Rechtsanwälte und Kanzleien liefert ein eigener Ratgeber auf anwalt.de.

Foto(s): ©Fotolia, ©anwalt.de/BWI, ©anwalt.de/THO

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