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Waldorf Frommer mahnt „San Andreas“ ab

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In dem Film „San Andreas“ bricht das von Experten lange vorausgesehene verheerende Erdbeben an der berüchtigten San-Andreas-Verwerfung vor der Küste aus. Über die Mega-Metropole Los Angeles bricht das Horror-Szenario herein. Das Beben der Stärke 9 droht ganz Kalifornien in Schutt und Asche zu legen. In diesem Chaos sucht einer der vielen Helfer und Pilot Tom (Dwayne Johnson) mit seinem Rettungshubschrauber nach Überlebenden. Als er dann erfährt, das seine Tochter Blake (Alexandra Daddario) in den Trümmern San Franciscos verschollen ist versucht er sich mit seiner Noch-Ehefrau Emma (Carla Guino) von LA nach San Francisco durchzuschlagen, um seiner Tochter zu Hilfe zu eilen. Als es gerade so schien, dass die Lage sich beruhigt, geht jedoch die gewaltige Natur-Katastrophe erst richtig los …

Dieser Film ist derzeitig Gegenstand der durch die Kanzlei Waldorf Frommer versendeten urheberrechtlichen Abmahnungen, in denen den abgemahnten Anschlussinhabern vorgeworfen wird, den Film über ein Peer-to-Peer Netzwerk zum Download angeboten und somit öffentlich zugänglich gemacht zu haben.

Daher seien der Mandantschaft der Kanzlei Waldorf Frommer Unterlassungs- und Schadenersatzansprüche gegen die Betroffenen entstanden, die diese nun durch die Abmahnung geltend gemacht. Die Betroffenen werden aufgefordert innerhalb einer Frist eine Unterlassungserklärung abzugeben sowie einen Abgeltungsbetrag in Höhe von 815,00 Euro zu zahlen.

Hafte ich in jedem Fall für die begangene Urheberrechtsverletzung?

Auch wenn Sie unbedingt innerhalb der First reagieren sollten heißt das aber nicht, dass es ratsam ist voreilige den Forderungen eingehen sollten. Insbesondere werden die Anschlussinhaber grundsätzlich pauschal in die Haftung genommen. Eine pauschale Haftung gibt es aber gerade nicht für den Anschlussinhaber. Insbesondere bei Mehrpersonenhaushalten, die gleichermaßen und eigenverantwortlich den Anschlussnutzen kann unter Umständen eine sogenannte vorerst vermutete Täterhaftung ausgeschlossen werden und somit auch die Zahlungsaufforderung zum Schadensersatz zurückweisen. Zwar könnten Sie als Anschlussinhaber noch als sogenannter Störer haften, gegen den kann jedoch lediglich die Erstattung der angefallenen Rechtsverfolgungskosten weiterverfolgt werden.

Um sich derartig gegebenenfalls bestehende Verteidigungsmöglichkeiten nicht abzuschließen, sollten Sie unbedingt voreilige Handlungen vermeiden. Suchen Sie vorab einen fachkundigen Rechtsanwalt auf, der die Forderungen vorab auf ihre Rechtmäßigkeit hin überprüfen kann.

Das Team von Abmahnhelfer.de hat seit Jahren Erfahrungen hinsichtlich der Abwehr von Filesharing-Abmahnungen. In einem Erstgespräch unter der Telefonnummer: 030 / 965 35 854 können Sie uns Ihren Fall schildern, um eine erste anwaltliche Einschätzung zu erhalten. Danach unterbreiten wir Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot. Gerne können Sie auch das auf dieser Website vorhandene Kontaktformular ausfüllen.

Wir freuen uns von Ihnen zu hören, Ihr Team von abmahnhelfer.de!


Rechtstipp vom 08.09.2015
aus dem Rechtsgebiet Urheberrecht & Medienrecht

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