Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

Wer ist das nur?

(3)

Wird ein Bildnis einer Person innerhalb eines Presseartikels veröffentlicht, ist dies nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. Zum einen kann der Abgebildete in die Veröffentlichung eingewilligt haben. Ist dies nicht der Fall so muss das fragliche Bild unkenntlich gemacht werden. Dabei genügt es nicht lediglich das Gesicht unkenntlich zu machen, wenn weitere Merkmale eine Identifizierung eindeutig trotzdem zulassen. Allerdings geht der gesetzliche Schutz nicht soweit, dass sämtliche Bilder nicht veröffentlicht werden dürfen, die eine Assoziation der Abbildung einer Person hervorrufen. Der Kläger muss daher eindeutig identifizierende Merkmale vorlegen, die ihm zu eigen und auf dem streitgegenständlichen Foto eindeutig zu erkennen sind. Das Gericht prüft dabei genau, ob eine Identifikation beispielsweise anhand einer Brille oder einer markanten Frisur möglich ist. Daneben gelten aber auch die allgemeinen Regeln bezüglich der Zulässigkeit der Veröffentlichung eines Bildes. So ist es unproblematisch, wenn darauf eine Person der Zeitgeschichte abgebildet ist oder das Bildnis selbst aus dem Bereich der Zeitgeschichte stammt. (OLG Zweibruecken, Beschluss vom 07.06.2010 - Az.: 4 W 53/10)

Mehr zu diesem Thema finden Sie auf www.anwaltsbuero47.de.

Mitgeteilt von RA Alexander Meyer

anwaltsbüro47 - Rupp Zipp Meyer Wank - Rechtsanwälte

www.anwaltsbuero47.de - www.bildrechtskanzlei.de


Rechtstipp vom 31.08.2010
aus dem Rechtsgebiet Urheberrecht & Medienrecht

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps des Autors

Alle Rechtstipps von anwaltsbüro47

Damit Sie wissen, wann Sie im Recht sind

Neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter.

Damit Sie wissen, wann Sie im Recht sind

Informationen über aktuelle Gesetzesänderungen, neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter

Ihre E-Mail-Adresse wird nur für den anwalt.de-Newsletter verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können den anwalt.de-Newsletter jederzeit wieder abbestellen.