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Zur Anspruchsgrundlage des § 32 KWG bei BCI Business Capital Investors Corp. (BCI)

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Schadensersatzansprüche gegen Verantwortliche und Vermittler der BCI Business Capital Investors Corp. (BCI) können u.a. auf die Verletzung von § 32 KWG gestützt werden. Nach dem BGH-Urteil vom 11.07.2006 (VI ZR 341/04) ist § 32 Abs. 1 Satz 1 KWG ein Schutzgesetz im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB zugunsten des einzelnen Kapitalanlegers. Liegt eine Erlaubnis zur Führung von Bankgeschäften nach § 32 KWG nicht vor, kann darauf der Schadensersatzanspruch eines Anlegers gestützt werden.

4000 Anleger wurden um 100 Mio. Euro geschädigt. Aufgrund des hohen Emissionsvolumens wird offensichtlich, dass bei den Verantwortlichen und Vermittlern ein erhebliches Interesse daran bestand, emissions- und verkaufsgefährdende Informationen zu unterdrücken und Risiken zu verschweigen. Offensichtlich ist, dass nicht lediglich geringfügige Verletzungen im Recht der Bankenaufsicht vorlagen, sondern dass der Verstoß derart erheblich war, dass die Annahme eines vorsätzlichen Handelns unabwendbar ist.

Die Chancen von Geschädigten, ihre Ansprüche selber durchsetzen zu können, sind positiv. Für eine kostenfreie Beratung steht die Kanzlei der Rechtsanwälte Robert, Kempas, Segelken, Bremen, unter 0421/321121 zu Diensten (24-h-Dienst: 01724107745).


Rechtstipp vom 08.12.2011
aus der Themenwelt Finanzen und Versicherung und dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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