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Attraktivität Wirtschaftsstandort Tschechien 2015 - Steigerung des Bruttosozialproduktes und Wirtschaft

Die wirtschaftlichen Bedingungen in der Tschechischen Republik, die es der nationalen Wirtschaft ermöglichen, mit anderen Staaten in Wettstreit zu treten, haben sich 2015 verbessert. Dies geht aus einer internationalen Studie hervor, die jedes Jahr von der Managementschule IMD im schweizerischen Lausanne erstellt wird.

Danach hat sich die Tschechische Republik in diesem Jahr um 4 Plätze auf den 29. Platz von 61 bewerteten Staaten verbessert. Von den postkommunistischen Staaten hat sich nur Litauen besser geschlagen und liegt auf dem 28. Platz. Vergleichbare Ergebnisse haben Japan (27. Platz) und Thailand (30. Platz).

Tschechien hat laut der Studie 2015 besser abgeschnitten dank des Wirtschaftswachstums, dem Kampf gegen die Korruption und einer stabileren politischen Situation. Diese Ansicht wird auch durch die neueste Statistik der Tschechischen Republik gestützt: das Bruttosozialprodukt ist danach im ersten Quartal auf 3,9% gewachsen, das ist die höchste Wachstumsrate der EU-Staaten nach Rumänien.

Herausforderungen, denen sich die tschechische Wirtschaft laut IMD stellen sollte, sind die unverhältnismäßige Steuerlast für klein- und mittelständische Firmen sowie die staatliche Regulation. Wirtschaftsförderungsprogramme sollten besser koordiniert und ausgewertet werden. Weitere Herausforderungen sind weiterhin der Kampf gegen Korruption sowie eine Einigung auf Maßnahmen, die gegen die von Russland hervorgerufenen Gefahren zu treffen seien.

Die Fähigkeit der Tschechischen Republik sich im internationalen Wettbewerb zu behaupten hat sich auch nach Einschätzung des Weltwirtschaftsforums WEF, den sog. GCI (Global Competitivenss Report). Erstmals seit 4 Jahren hat sich Tschechien auch hier um 9 Plätze auf den 37. Rang von 144 Staaten verbessert. Allerdings belegte sie in den Jahren 2009 – 2010 schon mal den 31. Platz.

Letztlich bleibt festzustellen, dass der tschechische Markt, die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften, die Nachbarschaft zu Deutschland, die erleichterte Gründung von Gesellschaften mit beschränkter Haftung und die Versteuerung von Gewinnentnahmen in Höhe von 15 % Tschechien immer noch zu einem attraktiven Investitionsort machen …

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Rechtstipp vom 29.05.2015

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