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Auch langfristige Krankheit ist „Behinderung“ im Sinne des Diskriminierungsverbotes

Rechtstipp vom 18.04.2013
Rechtstipp vom 18.04.2013

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in einer aktuellen Entscheidung (Urteil vom 11.04.2013, Aktenzeichen C-335/11 u. 337/11) klargestellt, dass das Verbot der Diskriminierung wegen einer Behinderung sich nicht nur auf Behinderungen im engeren Sinne (also etwa auf angeborene Behinderungen oder auf solche, die von Unfällen herrühren) bezieht. Auch Krankheiten können eine Behinderung im Sinne der Gleichbehandlungsrichtlinie darstellen, wenn sie eine physische, geistige oder psychische Einschränkung mit sich bringen, diese Einschränkung von langer Dauer ist und eine volle und wirksame Teilhabe am Berufsleben hindern kann. Ob die Krankheit unheilbar oder heilbar ist, ist insoweit unerheblich.


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