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Autark – die Situation spitzt sich immer mehr zu

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Die Unternehmen der Autark Gruppe sind erneut in die Schlagzeilen geraten. Gegen den Vorstand der Autark Invest AG wird in Liechtenstein wegen des Verdachts der Untreue und des gewerbsmäßigen Betruges ermittelt. 3.600 Anleger, die ihr Geld größtenteils in Form von Nachrangdarlehen investiert haben, sind betroffen. Mit einer Rückzahlung der Darlehen – geschweige denn Zinszahlungen – ist kaum noch zu rechnen.

E-Mails der Verzweiflung?

Im Oktober trat die Autark Entertainment Inc. an Anleger heran, um mit einer Sammelklage in den USA zu werben. Autark stützt sich dabei auf angebliche Erkenntnisse aus persönlichen Gesprächen mit der BaFin. Die BaFin stellt nun aber auf ihrer Homepage fest: Diese Gespräche gab es nie. Wie verzweifelt muss ein Unternehmen sein, wenn es mit solchen Methoden arbeitet?

Nachrangdarlehen

Die Anlage Autark ist mithilfe von Nachrangdarlehen konzipiert. Hierbei handelt es sich um eine Geldanlage mit erheblichen Risiken bis hin zum Totalverlust. Die Kapitalgeber der Nachrangdarlehen (größtenteils private Anleger) werden bei finanziellen Schwierigkeiten der Projektgesellschaften nur nachrangig abgefunden. Müssen die Gesellschaften Insolvenz anmelden oder geraten in finanzielle Schwierigkeiten, bedeutet das für die Anleger häufig den kompletten Ausfall von bestehenden Forderungen und damit den Verlust des eingesetzten Kapitals.

Diese Konsequenzen deuten sich auch hier an, da sich die gesamte Autark-Gruppe in finanzieller Schieflage zu befinden scheint. Auch Finanztest kritisierte bereits die unseriös wirkenden Geschäfte im Zusammenhang mit der Autark-Gruppe.

Möglichkeiten für Anleger

Betroffene Anleger sollten sich kurzfristig von einem Fachanwalt beraten lassen. Die erheblichen Risiken von Nachrangdarlehen müssen im Beratungsgespräch umfassend und verständlich erläutert werden. Teilweise werden die in den Unterlagen genannten Risiken von Beratern aber heruntergespielt. Die Anlageziele (Altersvorsorge), die Risikobereitschaft und die finanzielle Situation des Anlegers müssen bei einer Anlageberatung individuell festgestellt werden. War das nicht der Fall und sind auch die Anlagebedingungen und Anlagerisiken nicht hinreichend aufgezeigt worden, ergeben sich hieraus möglicherweise Schadensersatzansprüche gegen Berater oder Vermittler. Die Fachkanzlei JACKWERTH Rechtsanwälte prüft zunächst mögliche Ansprüche und unterstützt Anleger dann bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche. 

Die Fachanwälte der Kanzlei JACKWERTH Rechtsanwälte bieten Ihnen dazu vorab ein kostenfreies Beratungsgespräch. Im Rahmen dieses Gesprächs wird zunächst geklärt, ob und ggf. wie diese Ansprüche und mit welchen Kosten diese durchgesetzt werden können. Deckungsanfragen bei Ihrer Versicherung übernimmt die Kanzlei für Sie. Falls Sie betroffen sind, melden Sie sich dazu gerne einfach bei unserem freundlichen Team.


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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