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Beim Autofahren FESTNETZ-Mobilteil am Ohr - Bußgeld ja oder nein?

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Folgender Sachverhalt spielt sich ab:

Ein zerstreuter Autofahrer hält sich nicht sein Handy ans Ohr, sondern versehentlich das Mobilteil seines Festnetzanschlusses. Der Fahrer gerät nun in eine Polizeikontrolle.  Daraufhin soll er 40 Euro Bußgeld zahlen - auch wenn er mit dem Teil nicht telefonieren konnte.

Ob ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid hier Aussicht auf Erfolg hat?

Das Gericht (AG Bonn) urteilte: Grundsätzlich müssen beim Fahren die Hände frei sein. Die Argumentation des Gerichts war recht eindeutig. Laut Straßenverkehrsordnung ist es verboten, ein mobiles Telefon während der Fahrt aufzunehmen, es zu bedienen oder ans Ohr zu halten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es funktioniert. Ein Autofahrer werde auch zur Kasse gebeten, wenn er mit einem Handy am Ohr angetroffen werde, das nicht betriebsbereit sei oder einen leeren Akku habe. Entscheidend sei, dass der Fahrer beide Hände für die Bewältigung der Fahraufgaben frei habe.

Rechtsanwalt Jan Marx

www.rechtsanwalt-berlin-verkehrsrecht.de


Rechtstipp vom 25.08.2009
aus der Themenwelt Auto und Verkehr und den Rechtsgebieten Ordnungswidrigkeitenrecht, Verkehrsrecht

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