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Beluga Shipping: Anlegern droht Totalverlust – Jetzt handeln

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Die Welle der Finanzprobleme hat erneut einen Schiffsfonds erreicht. Obwohl dieses Anlagesegment auf Grund steuerlicher Vorteile bislang für viele Anleger hoch im Kurs stand, drohen nun auch Kapitalanlegern von Schiffsfonds erhebliche finanzielle Verluste.

Stürmische Zeiten für die Schifffahrtsbranche. Wie unter Anlegern bereits bekannt befinden sich einige Schiffsfonds in finanziellen Schwierigkeiten. So nun auch die Bremer Beluga Shipping.

Der US-amerikanische Finanzinvestor Oaktree (hält aktuell 49,5 % der Beluga-Anteile), hat Emissionshäuser und Banken dazu aufgefordert, die Charterraten sowie Forderungen aus Krediten zu reduzieren. Geschehe dies nicht, müsse Beluga Insolvenz anmelden. Betroffen von dieser Forderung sind u.a. sechs Emissionshäuser mit den zugehörigen 30 Fonds und mindestens 73 Schiffen. Die Liquiditätsprobleme der Reederei wirken sich sowohl auf Charterreedereien, auf die Vermietung von Beluga-Schiffe als auch auf Emissionshäuser und Banken, die von Beluga bestellte oder betriebene Schiffe finanziert haben, aus.

Glaubt man der Berichterstattung der Financial Times Deutschland (Beitrag vom 6.3.2011) und dem Schifffahrtsexperten Jürgen Dobert drohen den Kapitalanlegern in jedem Fall Verluste.

Des Weiteren haben Untersuchungen der Staatsanwaltschaft Bremen diverse Unregelmäßigkeiten bei den Umsatzzahlen und den Angaben zur Liquidität ergeben. Folge hiervon ist ein Ermittlungsverfahren gegen den Chef der Reederei Herrn Nils Stohlberg. Der Vorwurf lautet hier u.a. auf Untreue sowie Betrug.

Doch auch hier gibt es Hoffnung

Betroffene Anleger, die vergebens auf die versprochene Rendite warten oder denen teilweise Verluste ihres eingesetzten Kapitals oder gar der Totalverlust ihrer Einlage droht, sollten nun handeln. So können Prospektfehler und/oder Falschberatungen der vermittelnden Banken oder anderen Vertriebsorganisationen zu Schadensersatzansprüchen führen. Ob Ihnen solch ein Anspruch zusteht, sollte sie von einer auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei überprüften lassen, um weiteren Schaden abzuwenden.

Weitere Informationen sowie rechtliche Hilfe finden Sie auf unserer Internetpräsens unter: www.iva.ag


Rechtstipp vom 15.03.2011
aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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