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Coronavirus: Welchen Test darf der Arbeitgeber verlangen?

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Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck und Dr. Attila Fodor, Berlin und Essen.

Neue Corona-Tests greifen nicht mehr so stark in die körperliche Unversehrtheit der Testperson ein, wie die ursprünglichen Tests, bei denen ein Wattestab durch die Nase gefühlt fast bis an das Gehirn herangeführt wurde. Bei den neuen Tests nimmt man die Abstriche im vorderen Nasenraum, was sie deutlich weniger unangenehm und verletzungsanfällig macht.

Was folgt daraus, dass diese neue, mildere Testung erhältlich ist? Darf der Arbeitgeber den alten Test jetzt noch verlangen? Darf er zwischen den Tests wählen, oder muss er sich für die neue Variante entscheiden? Dazu der Kündigungsschutzexperte Anwalt Bredereck:

Für mich ist die Antwort eindeutig: Der Arbeitgeber ist verpflichtet, nur den neuen Test für eine Testung seiner Arbeitnehmer zu verwenden, heißt: Er darf seine Mitarbeiter nicht mehr mit den alten Tests testen, seitdem der neue, weniger eingreifende erhältlich ist.

Wenn der Arbeitgeber schon dazu berechtigt ist, mit der Anordnung eines Corona-Tests in die Grundrechte des Arbeitnehmers einzugreifen, dann muss er sich für das mildeste Mittel, und das ist derzeit eine Testung im vorderen Nasenraum oder ein Gurgeltest, entscheiden, auch wenn die Beschaffung dieser Tests gegebenenfalls aufwendiger oder teurer sein sollte.

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