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Deutsche Biofonds AG: Sorgenfalten bei den Anlegern

aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

Bei den Anlegern der Deutsche Biofonds AG werden die Sorgenfalten tiefer. Bei dem Unternehmen mit Sitz in Hamburg ist offenbar niemand mehr zu erreichen. Telefonisch teilt eine Stimme vom Band nur noch mit, dass der Anschluss vorübergehend nicht erreichbar ist. „Da ist es nicht erstaunlich, dass sich die Anleger fragen, was mit ihrem Geld passiert ist“, sagt Rechtsanwalt Marcel Seifert, Brüllmann Rechtsanwälte.

Die Werbeaussagen der Deutsche Biofonds AG sind auf der Unternehmens-Homepage noch zu lesen. Dort wurde mit nachhaltigen Investments und attraktiven Renditen geworben. Realisiert werden sollte dies über Investitionen in der Türkei – in Immobilien, ein Wasserkraftwerk oder eine Dolomit-Mine. Dabei legte das Unternehmen nach eigenen Aussagen auch großen Wert auf die Sicherheit und Seriosität ihrer Investitionskonzepte. Anleger konnten sich u.a. in Form von Inhaberschuldverschreibungen beteiligen.

„Angesichts der aktuellen Situation klingt das alles nach Phrasen, mit denen Anleger geködert werden sollten. Diese sollten nun reagieren und ihre rechtlichen Möglichkeiten prüfen lassen, ehe ihr Geld möglicherweise verloren ist“, so Rechtsanwalt Seifert. Dabei könne es zunächst darum gehen, sich den Zugriff auf vorhandene Vermögenswerte zu sichern, aber auch die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen kommt in Betracht. Rechtsanwalt Seifert: „Im Zuge einer anleger- und objektgerechten Beratung hätten die Anleger umfassend über die Risiken der Geldanlage aufgeklärt werden müssen. Darüber hinaus hätten die Vermittler auch die Plausibilität des Geschäftsmodells prüfen müssen. Ist das nicht geschehen, kann Schadensersatz geltend gemacht werden.“

Brüllmann Rechtsanwälte

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