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Europefx.com; eToro, Bernsteinbank, Flatex Bank, Comdirect

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Als "Non-Dealing-Desk Broker" bietet zum Beispiel EuropeFX STP-Ausführung mit MetaTrader 4 für Forex und CFDs an. Die Betreibergesellschaft dieser Handelsplattform ist reguliert von der CySEC (Lizenznummer 258/14) und betreibt damit erlaubte Finanzdienstleistungen.

Wir vertreten unzufriedene Trader, die die wirtschaftliche Schädigung, die sie aus der Vertragsbeziehung erlitten haben nicht hinnehmen wollen und uns Sachverhalte zur kritischen Überprüfung bekannt geben. So haben wir u.a. einen unzufriedenen Trader anwaltlich vertreten und Ansprüche auf Schadensersatz in einem Rechtsstreit vor dem Landgericht Osnabrück (A.z.: 12 O 3227/19) gegenüber den Verantwortlichen der EuropeFX.com geltend gemacht.

In Einzelfällen werden Trader von Dritten motiviert Handelsgeschäfte abzuschließen. Dies ist kritisch zu hinterfragen. 

Da im Fall von Forex und CFD- Handel stets hohe Verlustrisiken zu Lasten des Anlegers bestehen, ist eine fortlaufende Begleitung des Kunden durch Berater, die wiederholte Investitionen empfehlen, kritisch zu hinterfragen. Gerade dann wenn die individuelle Anlageerfahrung ein erhöhtes Aufklärungsbedürfnis nahelegen.

Am 15.10.2020 konnte in dem Vergleich vor dem Landgericht Osnabrück (A.z.: 12 O 3227/19)  ein Vergleich zu Gunsten unseres Mandanten erstritten werden. Ein Vergleich, mit welchem sich die Verantwortlichen bereit erklärt hatten, jedenfalls einen Teil der erlittenen wirtschaftlichen Schäden zu erstatten.

Ob im Einzelfall Ansprüche auf Schadensersatz gegen Verantwortliche von Handelsplattformen erfolgreich geltend gemacht werden können, hängt von vielen Einzelheiten im jeweiligen Einzelfall ab.

So spielt die sogenannten Anlageerfahrung und die Frage einer adäquaten Risikoaufklärung aber auch die Art der angebotenen Geschäfte, sowie die Frage wie und in welcher Form die Handelsgeschäfte selbst, oder auf Empfehlungen Dritter hin abgeschlossen wurden, eine Rolle.

Übermitteln Sie uns gerne Informationen zu Ihrem Fall. Dies, falls Sie als Trader von CFD oder Forex- Geschäften über Handelsplattformen im Internet wirtschaftliche Verluste erlitten haben und (nachträglich) der Ansicht sind, dass ggf. nicht alles „mit rechten Dingen zugegangen ist“.

Wir vertreten Tradern im Fall folgender Handelsplattformen oder haben diesbezüglich kostenfreie Ersteinschätzungen abgegeben:

EuropeFX, Plus500,   Tickmill, eToro, Bernsteinbank, Flatex Bank, Comdirect und viele mehr.

Dies sind die Unterlagen, die wir für eine kostenfreie Ersteinschätzung benötigen:

  • Beginn und Ende der Geschäftsbeziehung (SCAN der Abrechnungen der Trades)
  •  Angaben über Ein- und Auszahlungen (SCAN von Kontoauszügen über Ein- und Auszahlungen)
  • Die Mitteilung, ob Sie selbständig Handel betrieben haben, oder eine Motivation durch Dritte stattfand, bzw. sogar Dritte für Sie den Handel vorgenommen haben (Stichwort: anydesk)
  • Ihre Kontaktdaten

Im Rahmen der kostenfreien Ersteinschätzung prüfen wir summarisch, ob Sie ggf. Ansprüche auf Schadensersatz besitzen, unterrichten darüber, welche Prüfungen in Ihrem Einzelfall zu veranlassen sind und insbes. auch über Kosten, die die außergerichtliche bzw. gerichtliche Inanspruchnahme mit sich bringt. (In Fällen von Betreibergesellschaften die Ihren Firmensitz in Großbritannien besitzen – sind aufgrund des Brexit Besonderheiten zu beachten!)  Überhaupt müssen Sie sich vergegenwärtigen, dass falls Verantwortliche von Handelsplattformen ihren Sitz im europäischen Ausland haben Besonderheiten zu beachten sind, die einer erfolgreichen Verfolgung von Ansprüchen entgegenstehen können. Haben Verantwortliche von Handelsplattformen ihren Sitz im außereuropäischen Ausland wird es extrem schwierig. Sogenannte "off shore" - Gesellschaften - sind daher im Allgemeinen zu meiden. Künftig wohl auch Gesellschaften mit Sitz in Großbritannien, dass nach dem Brexit Deutsche Urteil - nach der mir bekannten Rechtslage ab dem 31.12.2020 nicht mehr (so ohne weiteres als verbindlich und vollstreckbar) behandeln wird!


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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