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Future Business KG – Insolvenzantrag

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Die Dresdner Kapitalanlagegesellschaft Future Business KG aA ("FuBus") hat im November diesen Jahres einen Insolvenzantrag gestellt. Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt gegen die Infinus-Gruppe, dabei auch gegen FuBus. Neben der Anmeldung von Ansprüchen gegen die Gesellschaft kommt für geschädigte Kapitalanleger die Inanspruchnahme von leitenden Angestellten bzw. Gesellschaftern, Prospektverantwortlichen und (Anlage-)Vermittlern-/Beratern (wegen Falschberatung/Verletzung von Aufklärungspflichten) in Betracht. Der mögliche Gesamtschaden der Investoren dürfte im dreistelligen Millionenbereich liegen. Investitionsvehikel waren zuvorderst festverzinsliche Wertpapiere, namentlich Schuldverschreibungen mit kurzer und mittlerer Laufzeit und einer zugesicherten Verzinsung bzw. Wertzuwachs von zuletzt ca. 6-7 % p.a. Inwieweit Vermögenswerte gesichert und zur Befriedigung der über das gesamte Bundesgebiet verteilten geschädigten Kapitalanleger herangezogen werden können, ist derzeit noch unklar. Eine pro-aktive Verfolgung der Ansprüche scheint jedenfalls geboten.

Rechtstipp vom 03.01.2014
aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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