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Gefährliche Berufe: Kraftfahrer

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Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Kraftfahrer üben einen gefährlichen Beruf aus: Aufgrund der Gefahren des Straßenverkehrs, aber auch, weil ihnen oft Dinge passieren, die den Job kosten oder ihnen ein Strafverfahren einbrocken. Welche das sind, sagt der Kündigungsschutzexperte Anwalt Bredereck.

Kraftfahrer nehmen von Berufs wegen am Straßenverkehr teil, an etwas gefährlichem also. Klar passieren viele Unfälle im Haushalt und manchmal auch im Büro. Fakt ist aber, dass es beim Auto- LKW- und Motorradfahren immer wieder knallen kann. Zwar wird dabei meist niemand verletzt, und noch viel seltener verursacht man den Tod eines anderen Menschen.

Immer geht es aber: um Sachbeschädigung, Überschreitung von Straßenverkehrsregeln, Schadensersatz. Nicht selten ist der Führerschein auf der Kippe, und damit mitunter die berufliche Existenz.

Verliert der Kraftfahrer seine Fahrerlaubnis, kann er seinen Job nicht mehr ausüben, und der Arbeitgeber darf ihm regelmäßig personenbedingt kündigen. Denn ihm fehlt dann die „Eigenschaft“, mit der er seinen Job ausgeübt hat.

Einem Kraftfahrer kann das schnell passieren, jeder hat mal einen schlechten Tag. Da gibt es den Busfahrer, der morgens noch Restalkohol im Blut hat und deshalb die Kündigung erhält. Oder man übersieht die rote Ampel und bekommt einen Monat Fahrverbot aufgebrummt. Manch ein Arbeitnehmer muss dann rudern und biegt es so hin, dass er das Fahrverbot mit Verfahrenstaktik, Urlaubstagen oder einer „Krankheit“ vor dem Arbeitgeber kaschiert.

Oder es kommt ganz schlimm: Wer die rote Ampel übersieht und jemanden fahrlässig tötet, wer mit dem LKW abbiegt und einen Radfahrer übersieht, muss mit schweren Konsequenzen leben, psychisch und finanziell. Meist ist man seinen Job los, und man muss viel Geld für die Strafverteidigung ausgeben, weil einem, wenn es um fahrlässige Tötung geht, meist nur ein erfahrenen Strafverteidiger helfen kann.

Hinzu kommt: Druck des Arbeitgebers, bei den Fahrten zu tricksen, Ordnungswidrigkeiten, Nichteinhaltung von Pausenzeiten, Überschreitung der Lenkzeiten, Unerlaubte Pausen, Arbeitszeitbetrug – alles Situationen mit hohem Kündigungsrisiko.

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Bundesweite Vertretung

Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck vertritt seit über 20 Jahren Arbeitnehmer und Arbeitgeber bundesweit bei Kündigungen, Änderungskündigungen, im Zusammenhang mit dem Abschluss von Aufhebungsverträgen und Abwicklungsverträgen, und in strafrechtlichen Belangen mit arbeitsrechtlichem Bezug.

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com.

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Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Arbeitsrecht

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