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Haben Sie eine Vorladung oder eine Anklage wegen Landfriedensbruchs erhalten? Verhaltenstipps!

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Der Landfriedensbruch ist in § 125 StGB geregelt und dient dem Schutz der öffentlichen Sicherheit. Daneben schützt der Tatbestand die Individualrechtsgüter wie Leben, Gesundheit und Eigentum von Personen.

Steine werfen am 1. Mai, Gewalt gegen andere Fans beim Fußballspiel oder eine ausgeartete Demonstration können der Grund für eine Vorladung oder Anklage wegen Landfriedensbruchs sein. 

Denn der Landfriedensbruch bestraft denjenigen, der sich an Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder Sachen oder Bedrohungen von Menschen mit einer Gewalttätigkeit, die aus einer Menschenmenge in einer die öffentliche Sicherheit gefährdenden Weise mit vereinten Kräften begangen werden, als Täter oder Teilnehmer beteiligt oder wer auf die Menschenmenge einwirkt, um ihre Bereitschaft zu solchen Handlungen zu fördern. 

Oftmals erfahren Beschuldigte von einem Tatvorwurfs wegen Landfriedensbruch durch den Erhalt eines Briefes mit dem Inhalt einer Vorladung oder einer Anklage. 

Wie sollte ich mich nach dem Erhalt der Vorladung oder Anklage verhalten? 

Im Falle der Beschuldigung wegen Landfriedensbruchs sollten Sie von Ihrem Schweigerecht Gebrauch machen und von eigenhändigen Handeln absehen, um eine unbewusste Selbstbelastung zu verhindern. 

Es ist ratsam, sich schnellstmöglich an einen Fachanwalt für Strafrecht zu wenden um Ihre Interessen vertreten zu können. Dieser wird Sie über Ihre zustehenden Rechte informieren und Ihnen jederzeit bei anfallenden Fragen zur Seite stehen. 

Zunächst wird die Akteneinsicht beantragt. Der Anwalt für Strafrecht wird die Akten dabei vollumfänglich prüfen und somit alle bestehenden Informationen bezügliches des Vorwurfes einsehen können. 

Durch Ihren Fachanwalt für Strafrecht erfahren Sie welche Vorwürfe gegen Sie erhoben wurden. Außerdem leitet Sie Ihr Fachanwalt für Strafrecht bei den zu erwartenden rechtlichen Schritten an und wird Ihre individuelle erfolgsversprechenden Verteidigungsstrategie entwickeln. 

Welche Strafe droht mir bei dem Tatvorwurf eines Landfriedensbruchs? 

Der Gesetzgeber sieht im Falle des Landfriedensbruchs eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe vor. Allerdings erhöht sich das Strafmaß erheblich, wenn ein besonders schwerer Fall des Landfriedensbruchs vorliegt. 

Ein besonders schwerer Fall ist gegeben, wenn der Täter eine Schusswaffe bei sich führt, eine andere Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug bei sich führt, durch eine Gewalttätigkeit einen anderen in die Gefahr des Todes oder einer schweren Gesundheitsschädigung bringt oder plündert oder bedeutenden Schaden an fremden Sachen anrichtet. 

Der Gesetzgeber bedroht die Erfüllung eines solchen Merkmals mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. 

Wenden Sie sich schnellstmöglich an mich als Fachanwalt für Strafrecht und machen Sie keine Fehler im Ermittlungsverfahren.


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Strafrecht

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