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Ihr Recht als Verbraucher: Holen Sie sich die Bearbeitungsgebühr von der Bank zurück.

Rechtstipp vom 05.04.2013
(24)
Rechtstipp vom 05.04.2013
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Häufig wird in Kreditverträgen eine sogenannte Bearbeitungsgebühr erhoben. Diese beträgt meist 2-4% vom Darlehensbetrag. Die entsprechende Klausel findet sich im "Kleingedruckten" und wird daher leicht übersehen.

Wofür genau die Gebühr erhoben wird, teilt die Bank nicht mit. Daher haben inzwischen viele Gerichte die Banken zur Rückzahlung der Bearbeitungsgebühren verurteilt. Die Begründung war immer die Gleiche: die entsprechenden Klauseln sind unwirksam, da die Bank sich mit der Gebühr Leistungen bezahlen lässt, die sie ohnehin nach dem Gesetz erbringen muss.

Standardmäßig versuchen die Banken vor Gericht, die vorhandene Rechtsprechung von bisher neun Oberlandesgerichten in Frage zu stellen und halten diese Rechtsprechung auf den jeweils angegriffenen Darlehensvertrag für nicht anwendbar. Nach Ansicht der Banken soll eine individuelle Vereinbarung und keine unwirksame allgemeine Geschäftsbedingung vorliegen. Tatsächlich wurden mit dem Kunden nie individuelle Verhandlungen über die Bearbeitungsgebühr geführt. Dem Verbraucher wird meist nur kommentarlos der Vertrag mit der Bitte um Unterschrift vorgelegt.

Wenn auch Sie beim Abschluss eines Kredites Bearbeitungsgebühren gezahlt haben, raten wir dazu,  dieses Geld zurückzufordern. Unsere bisherige Erfahrung hat gezeigt, dass es sich lohnt. Es geht schließlich um bis zu 1000€ und mehr. Die Bank ist in aller Regel sogar dazu verpflichtet, Ihnen die entstandenen Rechtsanwaltskosten zu erstatten.

Rechtsanwalt Khan

Anwaltskanzlei Gerold, Rechtsanwälte vor Ort in Ronnenberg/Empelde und natürlich auch online unter www.kanzlei-gerold.de


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