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Mord verjährt nicht – Opferanwalt Augsburg

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25 Jahre nach dem Mord an der Prostituierten Angelika B. hat die Staatsanwaltschaft Augsburg bereits am 31. Mai 2018 Anklage erhoben. Am 12.04.2019 sprach das Urteil im Prostituiertenmord von Angelika Baron den Angeklagten wegen Mordes für schuldig. Neue DNA-Spuren hatten den Angeklagten überführt. Der damalige Freier wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Eine Anklage wegen Totschlags wäre dagegen aufgrund der Verjährung nicht mehr möglich gewesen, da dieser Tatbestand nach 20 Jahren verjährt (§ 78 Abs. 3 S. 2 StGB und § 78 Abs. 2 StGB). 

Der Autor des Rechtstipps, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht und Verkehrsrecht Christian Steffgen, hat seit 2002 zahlreiche Opfer als Nebenkläger in Augsburg, Bayern und auch in anderen Bundesländern vertreten. Unter anderem hat er 2018 eine Studentin als Opferanwalt vertreten. Drei Jahre und drei Monate lautete das Urteil des Augsburger Landgerichts am 19.03.2018 für einen 24-jährigen Angeklagten aus Afghanistan (https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Ueberfall-auf-Joggerin-am-Lech-24-Jaehriger-muss-ins-Gefaengnis-id50681816.html). Der Mann hat die Tat im Verlauf der vorangegangenen Verhandlungen gestanden.

Rechtsanwalt Steffgen hat sich seit 1992 im Bereich des Strafrechts spezialisiert. Er verfügt über das Fortbildungszertifikat Q der Bundesrechtsanwaltskammer. 2019 hat er an einem zweitägigen Seminar in Kapitalstrafsachen und Kriminalistik teilgenommen. Neben den rechtlichen Kenntnissen kommt es aber für eine erfolgreiche Vertretung darauf an, sich in die Situation und Gefühlswelt des Opfers versetzen zu können. Eine Opfervertretung erfordert daher andere Vorgehensweise als die Verteidigung. Nicht selten werden die Interessen der Opfer nach den Erfahrungen von Rechtsanwalt Steffgen von der Justiz ohne Beistand nicht ausreichend berücksichtigt.


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