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Paraiba World (Trillant) – Welche Erfahrungen machten Anleger mit unseriösem „Dienstleister“?

  • 14 Minuten Lesezeit

Viele Anleger von Paraiba World, die übrigens nun als Trillant firmiert, wurden bereits abgezockt! Die Opfer von Paraiba World (Trillant) haben Unsummen „investiert“, nachdem sie den hehren aber leeren Versprechen der Betrüger aufgesessen sind. Anleger befürchten, dass sie von Paraiba World (Trillant) raffiniert betrogen und abkassiert wurden. Sollte die vermeintlich seriöse Geldanlage am Ende nur ein verbotenes Schneeballsystem sein? Ein Schneeballsystem bzw. Ponzi Schema beruht darauf, dass behauptete Renditen nicht oder nur teils durch das vorgebliche Geschäftsmodell erwirtschaftet werden. Somit gibt es strenggenommen quasi auch keine finanzielle Dienstleistung! Auszahlungen an Anleger werden hierbei nur durch die Einzahlungen späterer Anleger finanziert. Welche Chancen haben geprellte Anleger, das Geld zurückzuerhalten? 


Geschäftsmodell nur verbotenes Schneeballsystem?

Von vorneherein stellte sich bei der Betrachtung des ausgeklügelten Bonussystems die Frage, ob es sich um ein Schnellballsystem handeln könnte. Dabei handelt es sich um „Geschäftsmodelle“, die eine stetig wachsende Zahl von Teilnehmern benötigen, die eigenes Kapital in das System einbringen und dadurch vermeintliche Gewinne bzw. Boni erwirtschaftet werden können. Wenn der Nachschub stockt oder zu viele Anleger gleichzeitig ihr Geld zurückhaben wollen, bricht das Schneeballsystem zusammen. Genau in dieser Phase befindet sich Paraiba jetzt. Der Hauptverantwortliche Erich Ely stemmt sich dagegen und erfindet daher den Trillant. So wird erst einmal Zeit gewonnen. Wie lange dauert es noch, bis das Kartenhaus zusammenbricht und der Betrug auffliegt?


Paraiba wird Trillant!

Das Paraiba Schneeballsystem steht vor dem Zusammenbruch, Die Initiatoren um Erich Ely versuchen, dies zu verhindern und gründen „Trillant“. So hoffen sie Zeit zu gewinnen. Der Launch des Trillant Pay Coin wird zeigen, dass er nichts wert ist und entsprechend nicht in Euro oder Dollar getauscht werden kann. Und deswegen wird der Launch dann auch auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben werden. Tausende Anleger haben bereits über eine Milliarde Euro in das Multi Level Verkaufsmodell Paraiba World investiert. Der Zusammenbruch des Schneeballsystems Paraiba wird durch nächste Betrugsmodell Trillant also nur vertuscht. Auszahlungen sind zudem faktisch gestoppt und werden auch nicht mehr aufgenommen.


Warum genau wird Paraiba Trillant?

Die Verwandlung von Paraiba in Trillant dient vorrangig dazu, die Auszahlung mit dieser Trillant Lüge gesichtswahrend offiziell zu stoppen. Schlimmer noch: Auch jetzt werden Anleger animiert, noch schnell ihre Einlagen zu erhöhen, um mit einer noch besseren Position in den Trillant Token zu starten. Später – und es werden gewiss wieder weitere Gründe erfunden werden, den offiziellen Launch des Trillant Pay Coin möglichst lange zu verschieben - können Anleger dann versuchen, ihren Trillant Pay Coin gegen Euro zu wechseln. Es wird nicht gelingen, denn der Trillant Pay Coin, wenn er denn überhaupt kommt und es nicht nur beim Token bleibt, wird wertlos sein. Wie bei OneCoin – und da kennt sich Erich Ely ja bestens aus.


Wer muss für den Schwindel und dessen Folgen haften?

Jetzt gilt es zu prüfen, welche zivil- und strafrechtlichen Maßnahmen zielführend sein können. Hier gilt der erste Blick natürlich den Verantwortlichen der Unternehmen aus dem Paraiba World (Trillant)-Firmennetzwerk. Allerdings haften auch Berater und Vermittler, wenn sie nicht eine anleger- und objektgerechte Beratung vorgenommen haben. Hier sind insbesondere auch Warnungen von Finanzaufsichtsbehörden wie etwa der BaFin besonders zu würdigen. Und nicht zuletzt muss untersucht werden, ob die beteiligten Banken und Zahlungsdienstleister die Geldwäschevorschriften eingehalten haben. Ist dies nicht der Fall, können sich auch daraus Haftungsansprüche ergeben. Für den von ihnen angerichteten Schaden müssen also insbesondere Vermittler und alle Unterstützer der Umwandlung der Paraiba in Trillant, die sich strafbar machen oder gemacht haben, haften. Und sie werden gewiss auch das Geld haben, um ihren Opfern das einsetzte Geld zurückzuzahlen. Schließlich haben viele von ihnen Millionen an Provisionen verdient. Letztlich sind nur die Provisionen der Grund dafür, dass sich die Vermittler immer wieder um neue Kunden bemüht haben. Ohne diesen Provisionsanreiz gäbe es kein Paraiba System. Also ist es nur gerecht, wenn sie das Geld final zurückzahlen müssen.


Anleger fielen den Lügen auf der Website der paraiba.world zu Opfer!

Auf der Homepage der Paraiba World (inzwischen Trillant) konnten gutgläubige Anleger mitunter lesen:

„Unique Private Bank ist ein weltweit tätiges Finanzinstitut, das maßgeschneiderte Finanzlösungen für Unternehmen, Betriebe und Privatpersonen anbietet. Wir bemühen uns jedoch aufrichtig und stellen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um mit uns in Kontakt zu treten. Außerdem bieten wir Ihnen mit unseren engagierten und gut gelaunten Verwaltungsmitarbeitern eine großartige Kommunikationserfahrung. Daher werden wir uns bemühen, dass Sie bei allen Dienstleistungen, die wir für Sie erbringen, eine unvergleichliche Kundenzufriedenheit erfahren. Der Schutz der Privatsphäre ist neben anderen wichtigen Aspekten ein weiterer wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Die Informationen, die unsere Kunden auf unserer Website eingeben, werden mit einer 256-teiligen SSL-Verschlüsselung verschlüsselt. Daher ist unsere Website vollkommen sicher. Während der Übertragung zwischen Ihrem Programm und der Bank können die Informationen nicht verändert werden.“

Welcher Anleger roch hierbei den Betrug? Vielmehr bot sich ihm eine perfekt inszenierte Show dar, die dem Anleger absolut real vorkommen musste. Dass es sich bei dem hiesigen Geschäftsmodell bloß um ein verbotenes Schneeballkonzept handelt, haben abkassierte Anleger regelmäßig nicht durchschaut. Selbst eingefleischten Experten fällt es schwer, dieses System in seine Bestandteile aufzuschlüsseln. Uns ist es nach komplexer und aufwendiger Recherche gelungen!


Wo sind die Verantwortlichen hinter Paraiba World (Trillant)?

Da die Verantwortlichen hinter Paraiba World (nunmehr Trillant) viel Aufwand betreiben, um Anlegern die wirklichen Verhältnisse zu verschleiern, wird es den meisten Anlegern wohl nicht gelingen, diese Frage zufriedenstellend zu beantworten. Dies ist nicht verwunderlich, zumal die Betrüger unzählige Websites auf Basis desselben zwielichtigen Geschäftsmodells betreiben. Sie verwenden und erstellen immer wieder neue Websites, welche sie schnell ins Netz stellen oder bei Bedarf wieder ebenso fix abschalten. Darüber hinaus wird die Top-Level-Domain stetig verändert, oder zumindest in Nuancen abgeändert, was allein schon dazu führt, dass Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden große Probleme haben, den Schwindel zu erkennen. Wer nun betreibt Paraiba World (Trillant)? Da die Website keinerlei Impressum mit vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website enthält, ist es schwierig die Betreiber zu ermitteln. Schaut man sich die entsprechenden Domaindaten der Website paraiba.world an, so findet man dort keinen Hinweis auf die Betreiber und stellt fest, dass die Webseite erst am 16.09.2019 registriert wurde und sich die wirklichen Domaininhaber hinter dem isländischen Anonymisierungsdienst Withheld for Privacy Ehf verstecken. Außerdem kamen noch weitere Websites zum Einsatz, unter anderem die mittlerweile abgeschaltete paraiba-deluxe.com. Hierüber wird auch die Verbindung zur Firma NeoMoc Global Ltd. in Hongkong hergestellt, vor der die Finanzaufsichtsbehörden bereits gewarnt haben. Aktiv im Einsatz ist überdies die Website paraibaworld.org, auf der dafür geworben wird, ein Mitglied der Paraiba World Community zu werden. Trotz des bunten Sammelsuriums von Websites findet man auf der Website paraiba.world aber keine weiteren Informationen zum Betreiber der Seite. Warum wohl? Immerhin ergab unsere interne Recherche, dass die Paraiba Scheinwelt von Erich Ely und seinen Kumpanen erschaffen wurde! Über dubiose Anbieter aus Georgien, die uns schon aus anderen Fallkomplexen bekannt sind, haben Ely & Co. eine Finanzstruktur aufgesetzt, die die Hintergründe der Geldströme möglichst gut verschleiern sollen.


Wer ist also die Paraiba?

Auf der Website paraiba.world gibt es dazu nur folgende, nichtssagende Kontaktinformationen zur bereits genannten Unique Private Bank:

•            Headquarters: Bonovo Road, Fomboni, Island of Mohéli, Comoros Union

•            Email: info@paraiba.world

Ziemlich wenig Informationen für eine vermeintliche Bank, die die Paraiba Plattform betreibt! Es gibt weder eine Telefonnummer noch Hinweise auf etwaige Vertretungsberechtigte der Unique Private Bank. Es stellt sich sofort die Frage, wer der Direktor der Unique Private Bank sei oder wie die BIC oder der SWIFT-Code lautet? Wie funktionieren Ein- und Auszahlungen? Welche Gebühren fallen bei der Unique Private Bank an? Wie sieht das KYC-Verfahren aus? Wo ist das Hauptquartier der Unique Private Bank und gibt es auch andere Filialen dieser Bank? Etwa auf dem Island of Mohéli, Comoros Union? Übrigens: Auf Google Maps kann jedermann leicht feststellen, dass es dort weder eine Bank gibt noch ein Gebäude, in dem eine Bank ihren Platz finden könnte! Eine Anfrage bei der zuständigen Aufsichtsbehörde hat üerdies ergeben, dass eine Unique Private Bank zu keinem Zeitpunkt im Besitz einer gültigen Banklizenz auf Mohéli war. Von Anfang an war alles Lüge! Denn ohne die Mutter kann es folglich auch die Tochter Paraiba nur als Phantasieprodukt geben.


Worauf basiert der Betrug, wie funktioniert der Schwindel?

Paraiba World ist ein raffiniertes kriminelles sogenanntes Multi Level Vertriebssystem!

Es ist nicht nachvollziehbar, dass an irgendeiner Stelle ein profitables Geschäftsmodell betrieben wird, wo das Geld auch verdient wird, dass die Guthaben auf den Konten der Anleger so wundersam anschwellen lässt. Was passiert somit ab dem Moment des Paraiba World Logins und der Paraiba World Auszahlung? Funktioniert der Paraiba-Rechner für das Paraiba-Investment? Das Zahlungssystem wird noch simpel dargestellt: Start, Einzahlung, Reinvest, Auszahlung. Aber spätestens beim Vergütungsmodell wird die Angelegenheit unübersichtlich. Hier gibt es die Komponenten: Einlage, Firstline Bonus, Downline Bonus, Pool Anteil (Streamline Boni) und Rang Bonus. Beim Firstline Bonus und beim Downline Bonus gibt es vier Level. Beim Pool Anteil gibt es acht Poolstufen mit bis zu 20 Unterkonten. Insbesondere hier spielt es auch eine große Rolle, wieviel weitere Anleger für Paraiba World von dem einzelnen Paraiba-Anleger geworben wurden. Auch im Rang Bonus gibt es sechs Stufen, die es zu erreichen gilt. Und das große Ziel ist dann der Global Leader Pool, den allerdings nur sehr wenige Anleger erreichen werden. Blicken sie noch durch? Es kommt noch doller: Es stellt sich nämlich zurecht die Frage, warum das Bonussystem derartig intransparent gestaltet ist. Besonders fragwürdig ist dabei, dass keinerlei Informationen über die Erträge und deren Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells Paraiba World vorliegen. So kann der Paraiba-Anleger nicht nachvollziehen, ob Erträge überhaupt erzielt werden und aus welchen Quellen diese Erträge stammen. Klar ist nur, dass diejenigen, die oben in der Vertriebspyramide sitzen, sich die Taschen mit Millionen vollgestopft haben und dies weiter tun. Genau diese Personen haben wir im Visier!


Anleger verschlafen den Betrug!

Viele betroffene Anleger merken nicht, dass sie betrogen wurden. Sie werden meist nur dann misstrauisch, sobald keine Gelder mehr ausgezahlt werden. Hierzu fordern die Betrüger zum Schein, dass Anleger Steuern, Gebühren oder sonstiges erst noch begleichen sollen. Tun Anleger dies in Erwartung der dann scheinbar erfolgenden nächsten Auszahlung, stellen sie fest, dass diese Auszahlung abermals ausbleibt. Und warum? Weil es eine betrügerische Plattform ist. Die Verantwortlichen hatten nie wirklich vor, Anlegern das Geld wieder zurückzuzahlen. Das raffinierte Schneeballsystem, auf dem die heimtückische Betrugsmasche fußt, bezweckt ja gerade, dass immer wieder frisches Geld ins System hineingepumpt wird, das im Gegenzug aber nichts oder fast nichts hinausfließen soll.


Was haben die Opfer von Warnlisten der Finanzaufsichten zu betrügerischen Plattformen

Anleger sind meist darüber schockiert, wenn sie erkennen, dass auch sie Opfer von Anlagebetrug geworden sind. Oft meinen sie sogar, sich vorher nicht gründlich genug informiert zu haben. Immerhin haben viele Anleger vorher gegoogelt und keine verdächtigen Inhalte recherchieren können. Leider kommen die Betrüger mit ihrem zwielichtigen Geschäftsmodell noch so lange davon, bis Anleger den Schwindel bemerken und öffentlich rügen! Erst dann gibt es Warnmeldungen der Aufsichtsbehörden. Sobald Anleger also erste Auszahlungsprobleme feststellen und sie sich in ihrer Verzweiflung an Anwälte und Bewertungsplattformen wenden, werden Warnungen auf den schwarzen Listen für unseriöse Plattformen öffentlich. Doch das kommt für die bereits betrogenen Opfer leider zu spät, weil ihr Geld dann schon weg ist! Oder doch nicht?


Können Anleger eine Sammelklage gegen die Betreiber anregen?

Viele Anleger fragen sich, ob sie sich einer Sammelklage anschließen können. Doch es gibt keine Sammelklage in Deutschland! Mithin wird es daher auch keine Sammelklage für die Paraiba World Anleger (bzw. Trillant) geben! Hinzu kommt, dass eine Sammelklage auch daran scheitern muss, dass es keinen ladungsfähigen Geschäftssitz gibt. Selbst wenn es also eine Sammelklage in Deutschland gäbe, gegen wen sollte die Sammelklage sich richten? Etwas gegen die nichtexistierende Unique Private Bank auf Moheli, der Betreiberin der Paraiba Plattform oder gegen die Unique Exchange in Tiflis? Jede Werbung, sich einer Sammelklage anzuschießen, ist unseriös. Irritierend ist auch der Beitrag auf Trustpilot, wo ein angebliches Opfer behauptet, es habe sein Geld durch das Globalrecoverynetwork zurückerhalten. Unfug! Warnung vor dem klassischen Nachfolgebetrug. So einfach und so schnell geht es nicht. Leider. Gleichwohl kann aber eine Bündelung der Anlegerinteressen dennoch sinnvoll sein. Die Ermittlungen in einem komplexen Betrugsfall wie Paraiba World (Trillant) sind regelmäßig sehr aufwendig. Je mehr Fälle zusammenkommen, umso besser wird der Überblick über den Tatkomplex. Je mehr Informationen aus den verschiedenen Fallakten zusammengetragen werden kann, umso größer sind die Chancen, ein verwertbares Ermittlungsergebnis zu bekommen. Diese Bündelung wird schließlich zu einem Paket von fundierten Strafanzeigen geschnürt mit anschließendem Adhäsionsverfahren. Die von uns vorab zu sichernden Gelder sollen notwendigenfalls von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt werden, um sie an die geschädigten Anleger zurückzuführen. Das Verfahren ist komplex. Aber nicht nur das! Es umfasst nicht nur die Geltendmachung von Ansprüchen gegen die Vermittler auf Schadensersatz, sondern auch Verfahren gegen die Banken und andere Institutionen in den betreffenden Ländern wegen Geldwäsche. Hier gibt es für viele Anleger überraschende Erfolgsaussichten. Wir fahren also regelmäßig zweigleisig. Weil neben dem europäischen Recht noch eine Reihe weiterer nationaler Rechtssysteme außerhalb der EU zu berücksichtigen sind, haben wir ein Netzwerk von Juristen in zahlreichen Ländern aufgebaut, die uns unterstützen. Neugierig? Dann lassen Sie sich in Hinblick auf die von uns angebotene Variante „Smart“ beraten – übrigens nur eine von mehreren Möglichkeiten, die Betrugsopfer nutzen können!


Wie ist der aktuelle Stand der Ermittlungen? 

Das Rechtsinstitut der Sammelklage in Deutschland existiert also nicht. Und eine Strafanzeige gegen Pariaba bzw. Erich Ely und sein Gefolge bringt grundsätzlich kein Geld zurück. Eine solche Strafanzeige gegen Ely & Kumpane aber auch die Influencer auf den obersten Vertriebsebenen des Multi Level Marketingsystems ist gleichwohl gestellt und die Ermittlungen laufen. Ziel des Strafverfahrens ist aber vorrangig, die Täter vor Gericht zu bringen und zu bestrafen. Der Opferschutz steht bedauerlicher Weise nicht im Vordergrund, obwohl er im Gesetz festgeschrieben ist. Wenn allerdings konkrete Hinweise auf den Verbleib von Vermögenswerten bei Paraiba gegeben werden können, sieht es anders aus. Manche Anleger glauben, es sei kein Geld mehr da, weil ja nichts mehr ausgezahlt wird. Das ist ein Denkfehler. Es ist noch viel Geld – sehr viel Geld sogar– da, aber doch nicht um es aus der Sicht von Ely & Kumpanen den „dummen Anlegern“ zurückzuzahlen. Dafür hat der Visionär Ely das Betrugssystem doch nicht aufgebaut!! RESCH Rechtsanwälte sind nicht nur eine normale auf Anlagebetrug spezialisierte Anwaltskanzlei. Es gibt vielmehr noch eine eigene technisch hochgerüstete Recherche-Abteilung. Der ist es gelungen, mehrere Cluster mit verschiedenen Kryptowährungen im Werte von zig Millionen Euro ausfindig zu machen. Jetzt gilt es, diese riesigen Summen zu sichern und zur Entschädigung der von uns vertretenen Anleger zu nutzen. Wie das umzusetzen ist, kann an dieser Stelle nicht erörtert werden, ohne den Erfolg zu gefährden.


Sie wollen Ihre Rechte maximal gerichtlich durchsetzen? Wir helfen Ihnen dabei!

Nicht wenige der betrogenen Anleger sehnen sich nach maximaler Hilfe und einer Art Genugtuung für den erlittenen finanziellen Schaden. Für jene Anleger bieten wir im Rahmen unserer Variante „Premium“ an, zivilrechtliche Schadensersatzansprüche zu prüfen und gegenüber den Tätern und insbesondere auch gerichtlich geltend zu machen. Ohne Zweifel würden wir einen solchen Prozess gewinnen. Die Kosten des Zivilverfahrens hängen dabei von der Höhe des eingeforderten Schadens ab. Auch wenn Sie zunächst die Variante „Smart“ wählen, können Sie gegebenenfalls auf die Variante Premium umsteigen. Unser Leistungsportfolio umfasst viele kluge Strategien für Anleger. Lassen Sie sich gern von uns beraten! Die Ersteinschätzung Ihres individuellen Falles ist für Sie stets kostenlos.

Was sollten Anleger tun?

Viele Anleger rennen panikartig zur Polizei, um dort eine Strafanzeige zu erstatten. Sie glauben irrigerweise, dass sie hierdurch ihr Geld zurückbekommen. Das trifft aber nicht zu, denn schließlich bezweckt eine Strafanzeige vor allem die Strafverfolgung und idealer Weise die Bestrafung der Täter. Keinesfalls können Opfer sich so ihr Geld zurückholen! Überdies ist dies auch ein ziemlich mühsamer und komplexer Vorgang. Genau hier setzen die RESCH Rechtsanwälte an. Intensive forensische Ermittlungen sind nötig. Zudem braucht es auch internationale Netzwerke, denn meist hat ein Fall auch einen internationalen Bezug. Wir folgen der Spur des Geldes. Worauf aber stützen wir unsere Ermittlungen, wo setzen wir an? Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Ely & Kumpanen für ihr betrügerische Schneeballsystem Geld einsammeln, so ist dies nicht nur der Tatbestand des Betruges, sondern auch der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzen wir bei guten Erfolgsaussichten an. „Früher hieß es: Geld ist nicht weg, sondern nur woanders. Heute können wir hinzufügen: Geld ist digital verfolgbar, selbst wenn es über einen Kryptoexchanger in Bitcoin eingezahlt wurde und in der Blockchain anonymisiert ist. Im hiesigen Fall haben wir bereits die verschlungenen Wege des Geldes verfolgt und gut gefüllte Wallets identifiziert. Wir haben gute Chancen, an diese Gelder auch heranzukommen, kommentiert Rechtsanwalt Jochen Resch.

Resch Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit1986


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Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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