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PIM Gold: Droht ein neuer Anlageskandal? Was können Anleger tun? Anwälte informieren

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In Deutschland droht ein neuer Anlageskandal beim Goldhändler PIM Gold aus Heusenstamm. 

Bei PIM Gold, nach eigenen Angaben eine der führenden Anbieter für Goldinvestments in Form von Goldbarren oder in Form von Goldsparplänen in Deutschland, vermisst diversen Medienberichten zufolge die Staatsanwaltschaft inzwischen ca. 1,9 Tonnen des Edelmetalls und soll sich der Betrugsverdacht inzwischen erhärten (siehe z. B. Handelsblatt vom 12.09.2019, Fonds online vom 13.09.2019). 

Die Geschäftsräume des Anbieters sollen durchsucht worden sein, sämtliche Konten eingefroren worden sein und alle Vermögenswerte beschlagnahmt worden sein. Der PIM-Chef Musut P. soll in Untersuchungshaft genommen worden sein, ihm und einem Anwalt der Firmen soll unter anderem gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen werden.

Das sind schlechte Nachrichten für die Anleger und Goldkäufer, denen teilweise eine sichere Anlage mit vernünftiger Rendite versprochen wurde, worauf die Kanzlei Dr. Späth & Partner mit Sitz in Berlin und Hamburg betroffene Anleger hinweist.

Dabei sollten betroffene Anleger nicht länger warten, um ihre Ansprüche geltend zu machen. Hier könnten verschiedene Maßnahmen in Betracht kommen:

Zum einen ist zu vermuten, dass die Staatsanwaltschaft Sicherungsmaßnahmen zur Sicherung der Goldbestände ausgebracht hat. Hier könnten Anleger versuchen, mithilfe von z. B. Arresten auf diese sicher gestellten Goldbestände zuzugreifen.

Eile könnte hier geboten sein, weil teilweise das Prioritätsprinzip gilt.

Sollte es zur Insolvenz von PIM Gold kommen, so sollten Anleger nach Ansicht von Dr. Späth & Partner ihre Ansprüche auf jeden Fall zur Insolvenztabelle anmelden.

Zusätzlich sollten Anleger mögliche Schadensersatzansprüche gegen eventuelle in Betracht kommende Verantwortliche prüfen:

Nach Ansicht von Dr. Späth & Partner ähnelt der Fall verblüffend einem anderen Fall, dem der Berliner BWF-Stiftung, bei der Anleger ebenfalls ihr Geld in Gold anlegen konnten, die ebenfalls mit ähnlichen Versprechungen Anleger warb und die ihm Jahr 2015 dann Insolvenz anmelden musste. Hier waren ca. 95 % des Goldes Falschgold, wie sich herausstellte.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Walter Späth, MSc (Nottingham) hierzu:

„Anleger haben teilweise gute Chancen auf Schadensersatz, insbesondere gegen die Vermittler der Anlage, die nicht nur eine anleger- und objektgerechte Beratung schulden, sondern vor allem auch eine eigene Plausibilitätsprüfung der Anlage und dem Anleger zum Schadensersatz verpflichtet sind, wenn die Anlageberatung nicht diesen Vorgaben entsprach.“

In dem sehr ähnlichen Goldbetrugsfall BWF-Stiftung z. B. hatten Dr. Späth & Partner ca. 200 geschädigte Anleger vertreten und konnten zahlreiche rechtskräftige Urteile gegen diverse BWF-Vermittler vor den Landgerichten Frankfurt/Oder, LG Verden, LG Frankenthal, LG Marburg, LG Berlin, OLG Zweibrücken, LG Berlin und Cottbus erstreiten und haben daher sehr viel Erfahrung in der Vertretung von Anlegern bei „geplatzten“ Goldanlagen wie im gegenwärtigen Fall und können hierbei als eine der wenigen Kanzleien in Deutschland auf große Erfolge verweisen. Das ist umso bemerkenswerter, weil andere Kanzleien im Fall BWF-Stiftung nicht gegen die Vermittler geklagt hatten, sondern z. B. gegen einen involvierten Rechtsanwalt, und hierbei inzwischen etliche Klagen abgewiesen wurden.

Betroffene Anleger sollten also nach Ansicht von Dr. Späth & Partner versuchen, Kanzleien zu beauftragen, die auch grundsätzlich gegen die Vermittler vorgehen und dieses nicht von vorneherein ausschließen.

Im 2. Schritt kann dann immer im jeweiligen Einzelfall geprüft werden, ob eine Haftung des Vermittlers in Betracht kommt oder nicht.

Auch sollte geprüft werden, ob nicht noch andere Verantwortliche wie Hintermänner, Treuhänder oder gar Gutachter haftbar gemacht werden können.

Sollten sich Betrugsvorwürfe bestätigen, so hätten Anleger auch Ansprüche gegen die Verantwortlichen aus § 826 BGB, aus sog. unerlaubter Handlung. Es wird sich zeigen, was Versprechungen, die teilweise gemacht wurden, wie die, dass es sich um eine sichere Anlage mit hoher Rendite handelt, oder aber sogar, dass die Anleger Eigentum an dem von ihnen erworbenen Gold erworben haben sollen, wert sind bzw. ob sie wirklich zutreffend sind.

PIM-Gold-Anleger sollten also nach Ansicht von Dr. Späth & Partner Rechtsanwälten mbB nicht zögern, sondern umgehend tätig werden, um ihre Chancen zu nutzen.

Rechtsschutzversicherte Anleger seien darauf hingewiesen, dass Rechtsschutzversicherungen oftmals die Kosten für ein außergerichtliches und gerichtliches Vorgehen gegen die Verantwortlichen übernehmen. Rechtsanwälte wie Dr. Späth & Partner stellen auch gerne für rechtsschutzversicherte Anleger eine kostenlose Anfrage bei der Rechtsschutzversicherung.


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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