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Porsche im Dieselskandal – Rückrufaktion für Porsche Macan

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Und wieder eine Rückrufaktion: Diesmal ist der Porsche Macan Diesel betroffen, der – ausgerüstet mit einem V6-Diesel-Motor von Audi – „feiwillig“ zurück in die Werkstätten gerufen wird. Freiwillig, weil das informierte Kraftfahrtbundesamt keine Zwangsmaßnahme anordnet, wenn Porsche innerhalb verabredeter Fristen eine Lösung für das Problem findet. Betroffen sind europaweit etwa 51.000 Macan, 12.000 davon in Deutschland.

Rechtsanwalt Dr. Gerrit W. Hartung, Kooperationsanwalt der IG Dieselskandal und Herausgeber des Portals www.pkw-rueckruf.de: „Durch die Freiwilligkeit wird der Sache mal wieder ein juristischer Zahn gezogen. Porsche bekommt einmal mehr die Gelegenheit, den Einsatz des umstrittenen V6 zu legalisieren und einen unumgänglichen Rückruf als verbraucherschützende Servicemaßnahme im Zuge einer Aktion zur Kundenzufriedenheit zu tarnen!“ Allein in Deutschland sind 14.000 Autos von der neuerlichen Zwangsmaßnahme betroffen. Die Besitzer werden angeschrieben, sobald die technischen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Rückrufaktion vom KBA genehmigt wurden.

Der Spiegel berichtet aktuell, dass die Prüfer des KBA im Rahmen des Abgasskandals auch den Porsche Cayenne mit 4,2-Liter Audi-Motor wieder im Visier haben. Dieser war bis zum Herbst des vergangenen Jahres im Cayenne und im Panamera verbaut worden. Auch hier werden mögliche Abschaltvorrichtungen vermutet. Der Motor hatte sich in den Audis der Oberklasse und der Mittelklasse schon als Dreckschleuder erwiesen, was zu umfangreichen Rückrufen von V6 und V8-Modellen der Fahrzeugtypen A 4 bis Q7 geführt.

Betroffene des Abgasskandals können sich zur Interessengemeinschaft Dieselskandal anmelden.


Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Kaufrecht, Verkehrsrecht

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