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Sanha GmbH & Co. KG: Verlängerung der Anleihe 2013/18

aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

Der Essener Sanitärproduktehersteller Sanha GmbH & Co. KG hat sich mit seinen Gläubigern auf eine Prolongation der Unternehmensanleihe von fünf Jahren einigen können (ISIN: DE000A1TNA70). Damit verlängert sich nun die Auszahlung auf den 4. Juni 2023. Zudem soll u. a. auch der Zinssatz in den fünf Jahren staffelweise auf 6,25 Prozent reduziert werden. An der Versammlung haben Anleihegläubiger teilgenommen, die Schuldverschreibungen in Höhe von 10,9 Mio. Euro halten. Das entspricht etwa 26,9 Prozent der ausstehenden Schuldverschreibungen im Gesamtnennwert von 37,06 Mio. Euro. Das Mindestquorum von 25 Prozent war somit erreicht.

Die Sanha GmbH & Co. KG (ehemals Sanha Kaimer GmbH & Co. KG) ist ein Hersteller für Heizungs-, Sanitär-, und Verbindungstechnik. Schon im Jahr 2006 kam es zu unternehmerischen Schwierigkeiten, als der Europäische Gerichtshof dem Unternehmen eine Geldbuße von 7,15 Mio. Euro verhängt hat, weil sich die Sanha GmbH & Co. KG zwischen 1996 und 2001 an einem illegalen Wirtschaftskartell beteiligt hat. 2013 hat das Unternehmen Anleihen zu einem Zinskupon von 7,750 und einem Emissionsvolumen von 25 Mio. Euro emittiert (ISIN: DE000A1TNA70).

Möglichkeiten der Anleger

Trotz zusätzlicher Besicherungen könnten die finanziellen Schwierigkeiten im schlimmsten Fall nur hinausgezögert werden, sodass die Investitionsgelder der Anleger zum Ablauf der Prolongation nicht mehr ausgezahlt werden könnten. Betroffene sollten deshalb frühzeitig reagieren und anwaltlichen Rat hinzuziehen, um mögliche Schadensersatzansprüche prüfen zu lassen und weitere rechtliche Möglichkeiten auszuschöpfen. Schadensersatzansprüche könnten insbesondere bei einer nicht ordnungsgemäßen Anlageberatung in Betracht kommen. Sollten Anlageberater ihre Informations- und Aufklärungspflichten missachtet haben, könnten betroffene Anleger ihre Ansprüche gegebenenfalls geltend machen.

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            Rechtsanwalt Dr. Jan Finke (IVA Rechtsanwalts AG) Rechtsanwalt Dr. Jan Finke

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