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Schadenabwicklung 4.0 – Schnellerer Cashflow durch den Einsatz moderner Kommunikationsmittel

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Die Digitalisierung schreitet unaufhörlich in allen Lebensbereichen voran und macht selbstverständlich auch vor der Unfallabwicklung und der Anwaltschaft nicht halt. Um auch weiterhin erfolgreich am Markt tätig zu sein, bedarf es daher neben der Wahrung des bestehenden Qualitätsstandards, zunehmend auch einer gesteigerten Transparenz und Geschwindigkeit bei der Abwicklung von Verkehrsunfällen.

Nach diesseitiger Auffassung kann eine gesteigerte Transparenz und eine schnellere Bearbeitung von Verkehrsunfallschäden nur durch den Einsatz moderner Kommunikationsmittel erreicht werden.

Der Einsatz moderner Kommunikationsmittel führt letztendlich auch dazu, dass die dem Geschädigten durch einen Verkehrsunfall entstandenen Sachschäden, schneller geltend gemacht werden können und die Rechnungen der beteiligten Akteure, wie der Kfz-Reparaturwerkstatt oder auch dem Kfz-Sachverständigen schneller zum Ausgleich gebracht werden

Der Rechtsanwalt stellt bei der Abwicklung einer Kfz-Haftpflichtschadens das Scharnier zwischen dem Geschädigten, der Kfz-Reparaturwerkstatt, dem Kfz-Sachverständigen und der gegnerischen Haftpflichtversicherung dar. Die Kommunikationswege zwischen all diesen Akteuren sind äußerst vielschichtig, wobei sich glücklicherweise ein Trend zur papierlosen Kommunikation abzeichnet. Bereits diese Entwicklung hat dazu geführt, dass eine schnellere Mandatsbearbeitung durch den Rechtsanwalt erfolgen kann. Selbstredend nutzen wir, wenn möglich ausschließlich, die digitalen Kommunikationswege, um eine schnelle Bearbeitung zu garantieren und die Angelegenheit schnellstmöglich zum Abschluss zu bringen.

Dennoch stellen spezialisierte Softwareunternehmen, wie beispielsweise die e.Consult AG, den an der Schadensregulierung beteiligten Akteuren, eine sichere und transparente Schadenplattform zur Verfügung, die es dem jeweiligen Akteur in Echtzeit ermöglicht, die für ihn entscheidungsrelevanten Informationen zu erhalten.

Zum Beispiel hat der Servicemitarbeiter einer Kfz-Werkstatt ein Interesse daran, ob die gegnerische Haftpflichtversicherung bereits eine Reparaturfreigabe erteilt hat, ob der Sachschaden bereits beziffert ist und allgemein, wie sich der Sachstand in der Angelegenheit darstellt.

Gleichzeitig hat beispielsweise die Geschäftsleitung des dazugehörigen Autohauses ein Interesse daran, ob eine Reparatur des Fahrzeuges möglich ist oder ob dem Kunden möglicherweise ein Angebot hinsichtlich einer Ersatzanschaffung zu unterbreiten ist oder ob der Kunde ein Mietfahrzeug benötigt.

Der mit der Buchhaltung betraute Mitarbeiter der Werkstatt bzw. des Autohauses hat ebenfalls ein Interesse, über den aktuellen Sachstand, aber auch die Zahlungseingänge und Fehlbeträge informiert zu werden. Dies bedeutet jedoch auch, dass durch den Einsatz einer gemeinsamen Schadenplattform, eine strukturierte interne Kommunikation zwischen Abteilungen bzw. zwischen Mitarbeiter der Kfz-Werkstatt oder dem Autohaus stattfindet.

Letztendlich ist an der Verkehrsunfallabwicklung auch immer ein Kfz-Sachverständiger beteiligt. Dieser hat ein Interesse daran, den Auftrag für die Begutachtung des Fahrzeuges des Geschädigten, oftmals vermittelt durch die Kfz-Werkstatt oder das Autohaus, zu erhalten und das Gutachten den Beteiligten möglichst in Echtzeit zur Verfügung zu stellen.

Darüber hinaus hat auch der Geschädigte eines Verkehrsunfalles letztendlich das Interesse an einer schnellen Schadenregulierung und sofern möglich, auch an der Wiederherstellung seines Fahrzeuges oder einer Ersatzanschaffung. Gleichzeitig hat auch er ein Interesse daran, über den Sachstand stets informiert zu sein, weshalb auch er an die zentrale Schadenplattform integriert werden kann.

Durch den Einsatz moderner Kommunikationsmittel, in Form einer zentralen Schadenplattform können Kfz-Werkstätten, aber auch Autohäuser eigene Personalkosten senken, da die Schadenabwicklung vollständig durch den Rechtsanwalt erfolgt. Durch eine standardisierte und strukturierte Fallabwicklung, wird neben der Steigerung der internen Kommunikation, als auch der externen Transparenz, letztendlich eine Umsatzsteigerung generiert bzw. eine Lohnkosteneinsparung erreicht werden können

Sollten auch Sie an einem schnelleren Cashflow durch den Einsatz moderner Kommunikationsmittel interessiert sein, steht Ihnen Rechtsanwalt Kai Schnabel mit Schwerpunkt im Verkehrsrecht jederzeit gerne zur Verfügung.

Kai Schnabel


Rechtstipp vom 08.10.2017

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            Rechtsanwalt Kai Schnabel (Kanzlei Am Alten Rathaus Osthofen) Rechtsanwalt Kai Schnabel

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