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Solarworld AG stellt Insolvenzantrag

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Am 10. Mai 2017 gab die Solarworld AG bekannt, dass ein Antrag auf Insolvenzeröffnung beim Amtsgericht Bonn gestellt wurde. Die Anleger der Solarworld AG könnten jetzt hohe Verluste bis hin zum Totalverlust erleiden.

Die 1998 gegründete Solarworld AG ist ein international agierendes Unternehmen aus Bonn, das auf Solarstromtechnologien spezialisiert ist. Die preiswertere Konkurrenz auf dem internationalen Markt, sowie der Preisverfall sorgten für wirtschaftliche Verluste im Unternehmen. Bereits 2012 verzeichnete das Unternehmen einen Rekordverlust des Eigenkapitals in Höhe von 600 Mio. Euro. Nur ein Schuldenschnitt, also ein Kapitalverzicht der Anleger, und weitere Investitionen durch die Anleger konnten zur Rettung des Unternehmens beitragen. Zudem befindet sich die Gesellschaft seit Jahren in einem erbitterten Rechtsstreit mit dem Siliziumlieferanten Hemlock. Ein Gericht verurteilte das Unternehmen Solarworld wegen nicht eingehaltener Lieferantenverträge im vergangenen Jahr zur Zahlung der Schadensersatzforderung in Höhe von etwa 750 Mio. Dollar.

Möglichkeiten für Betroffene aus Prospekthaftung und Vermittlerhaftung

Betroffene sollten die Insolvenzeröffnung abwarten und dann gegebenenfalls ihre Forderungen form- und fristgerecht beim zuständigen Insolvenzverwalter anmelden. Zudem sollte auch vorab rechtzeitig anwaltlicher Rat eingeholt werden, um mögliche Schadensersatzansprüche prüfen zu lassen und weitere rechtliche Möglichkeiten auszuschöpfen. In den seltensten Fällen kann die erzielte Insolvenzmasse sämtliche Forderungen bedienen. Grundlage der Schadensersatzansprüche könnte eine fehlerhafte Anlageberatung sein.

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Rechtstipp vom 18.05.2017
aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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