Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen
Der Standort konnte nicht bestimmt werden.
Der Standort konnte nicht bestimmt werden.

Volkswagen: Neue Spekulationen im VW-Abgasskandal - Möglichkeiten der Aktionäre

  • 2 Minuten Lesezeit

Wer wusste wann Bescheid? Die Gretchenfrage im VW-Abgasskandal ist nach wie vor nicht beantwortet. Medienberichten, nach denen weit mehr Manager und Führungskräfte von den Manipulationen gewusst hätten als bisher bekannt, wies der Konzern als Spekulation zurück.

Nach einem Bericht des Rechercheverbunds von NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung hat ein langjähriger Mitarbeiter der Motorenabteilung ausgesagt, dass bereits seit 2006 der Einsatz der Manipulations-Software besprochen wurde. Von dem Einsatz der Software hätten Mitarbeiter, Ingenieure und auch Manager gewusst. Volkswagen wird voraussichtlich im April einen ausführlichen Bericht im Rahmen der Hauptversammlung vorlegen.

Klar dürfte schon jetzt sein, dass auf den Konzern hohe Strafen und Schadensersatzforderungen zukommen werden. Geschädigt wurden nicht nur die Verbraucher, sondern auch die Aktionäre. „Die VW-Aktie hat seit Bekanntwerden des Skandals deutlich an Wert verloren. Der Schaden für die Aktionäre ist enorm und es steht in den Sternen wie sich der Kurs künftig entwickeln wird. Die Aktionäre müssen diese Entwicklung aber nicht hinnehmen, sondern können ihre Schadensersatzforderungen geltend machen“, sagt Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Wiesbaden.

Nach Ansicht des erfahrenen Fachanwalts hat der VW-Konzern gegen seine Informationspflichten verstoßen. Denn die Kenntnis von den Manipulationen hätte Volkswagen unverzüglich im Wege einer Ad-hoc-Meldung veröffentlichen müssen. „Derartige Informationen haben natürlich Einfluss auf den Kurs einer Aktie und dürfen nicht zurückgehalten werden. Daher dürfte VW sich schadensersatzpflichtig gemacht haben“, so Cäsar-Preller.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bereits geschädigte VW-Aktionäre und hat Schadensersatzklage eingereicht. Außerdem hat Rechtsanwalt Cäsar-Preller die Einleitung eines Musterverfahrens nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG-Verfahren) beantragt. Dabei werden die Klagen der Aktionäre in einem einzigen Verfahren gebündelt und verbindlich geregelt. Für die Kläger spart dieses Verfahren Zeit und Geld. Aktionäre können sich der Klage noch anschließen.

Mehr Informationen: www.anlegerschutz-news.de

Kanzleiprofil:

Seit nunmehr 20 Jahren betreuen wir unsere Mandanten bundesweit in fast allen Rechtsgebieten, wobei wir großen Wert auf den persönlichen Kontakt legen. Nur durch den intensiven Austausch mit dem Mandanten kann ein ergebnisorientiertes Arbeiten stattfinden. Dies ermöglicht die Größe der Kanzlei, die einen umfassenden Service bei gleichzeitiger individueller Betreuung sicherstellt.

Und zwar nicht nur in Wiesbaden, sondern darüber hinaus auch in unseren Sprechstundenorten: Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, München, Bad Harzburg, Puerto de la Cruz (Teneriffa) und Lugano (Schweiz).

Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

Artikel teilen:


Sie haben Fragen? Jetzt Kontakt aufnehmen!

Weitere Rechtstipps von Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller

Das Blatt hat sich für einen Online-Glücksspieler noch zum Guten gewendet. Im Laufe der Zeit hatte er fast 77.000 Euro in einem Online-Casino verloren. Nach einem Urteil des Landgerichts Frankfurt ... Weiterlesen
Für Menschen, die unter Sodbrennen leiden, ist die Nachricht ein Schock. Zantac oder Zantic mit dem Wirkstoff Ranitidin zählte zu den beliebtesten Medikamenten gegen Sodbrennen. Nun steht es unter ... Weiterlesen
Private Krankenversicherungen (PKV) erhöhen regelmäßig die Beiträge. Zulässig sind diese Beitragserhöhungen jedoch nur, wenn der Versicherer sie ausreichend begründet. Das hat die Süddeutsche ... Weiterlesen

Beiträge zum Thema

06.09.2018
Am 10.09.2018 beginnt das Musterverfahren der Aktionäre gegen die Volkswagen AG wegen erlittener Kursverluste aus ... Weiterlesen
22.09.2015
Für Aktionäre der Volkswagen AG (Stämme WKN 766400 und Vorzugsaktien WKN 7664039) kommen Schadenersatzansprüche ... Weiterlesen
01.10.2015
Vor rund zwei Wochen wurden Volkswagennutzer und Aktionäre von der Nachricht überrascht, dass der Konzern ... Weiterlesen