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Vorsicht vor Nachricht der „Facebook Security“

Rechtstipp vom 06.05.2016
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Nutzer, die eine private Nachricht – oder eventuell auch Chat-Nachricht – von der „Facebook Security“ vorfinden, sollten aufpassen. Ansonsten werden sie schnell das Opfer einer Phishing-Attacke.

Inhalt der Fake-Nachricht von der angeblichen „Facebook Security“

Der Text dieser Nachricht, die von einem Facebook-Account mit der Bezeichnung „Facebook Security“ stammt, lautet wie folgt:

„Warning: Your account will be deactivated!
We have found that the response of your account may not be is authentic. A Facebook is a community where people share and
interact with one another using their real identities.
If you want to reactivate your account, please extend your
account
To activate your account, please confirm here:
http://developer81[***]/account/safety.htm
if you do not immediately confirm a grace period of 24 hours after you receive this message, so sorry we will remove of your account
Thank you for your cooperation
With facebook Team 2016″

Facebook-Nutzer werden auf Webseite von Betrügern gelockt

Wenn Facebook-Nutzer den angegebenen Bestätigungs-Link klicken, öffnet sich eine Webseite, die anscheinend von Facebook selbst stammt. Auf dieser werden sie zur Eingabe ihrer Login-Daten aufgefordert. Dies sollten Sie jedoch nicht tun. Denn diese Seite stammt laut Mimikama nicht von Facebook, sondern von Betrügern. Diese wollen in den Besitz von Ihren persönlichen Daten kommen.

Fazit:

Die offizielle Seite von Facebook mit dem Namen „Facebook Security“ verschickt keine privaten Nachrichten, geschweige denn droht sie mit der Sperrung des Accounts bei Nichtbefolgen von Anweisungen. Facebook-Nutzer sollten zumindest dann misstrauisch werden, wenn sie in der Nachricht zum Klicken auf einen bestimmten Link aufgefordert werden. Dies gilt auch dann, wenn sie anscheinend von Facebook selbst oder einer anderen bekannten Organisation stammt. Kriminelle versuchen, auf diese Weise an persönliche Daten zu gelangen.

Diese Masche gelingt deshalb so gut, weil die Opfer auf eine täuschend echt aussehende Webseite gelenkt werden, ohne dass ihnen dies auffällt. Derartige Phishing-Attacken sind insbesondere dann gefährlich, wenn die Nutzer ihre Kontodaten angeben. Dann müssen sie damit rechnen, dass Hacker ihr Konto leerräumen. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass der Rechner mit einem Trojaner infiziert wird. Auf diese Weise kann dieser unbemerkt ausgespäht werden. Sie sollten sich nicht dadurch einschüchtern lassen, dass manche Täter als mutmaßliche Autoritäten auftreten, wie z.B. als Security oder gar als Polizisten. Das gilt online und auch im realen Leben, z.B. an der eigenen Haustüre.


Rechtstipp aus den Rechtsgebieten IT-Recht, Urheberrecht & Medienrecht

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