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Widerspruch bei Lebens- und Rentenversicherungen – lohnt sich das?

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Widerspruchsbelehrungen bei Lebens- und Rentenversicherungen genügen häufig nicht den gesetzlichen Vorgaben, so dass der Versicherungsnehmer aktuell noch dem Versicherungsvertrag widersprechen kann. Vor Ausübung des Widerspruchs sollte der Versicherungsnehmer allerdings nicht nur eine juristische Prüfung vornehmen, sondern auch nachrechnen lassen, ob sich eine derartige Rückabwicklung wirtschaftlich überhaupt lohnt.

Im Falle eines berechtigten Widerrufs bzw. Widerspruchs hat der Versicherungsnehmer grundsätzlich einen Anspruch auf Prämienrückerstattung. Er muss sich dabei allerdings einen Betrag für den genossenen Versicherungsschutz anrechnen lassen. Dem Versicherungsnehmer steht weiter ein Anspruch auf Nutzungsentschädigung zu, sodass der Versicherer unter anderem die auf den Sparanteil gezogenen Nutzungen herauszugeben hat. Anhand der nachfolgend exemplarisch ausgewählten Beispiele können Sie sehen, dass sich die Rückabwicklung rechnen kann.


Versicherer: 

AachenMünchener Lebensversicherung AG

eingezahlte Beiträge:

27.800,00 EUR

Rückkaufswert:

21.753,40 EUR

Rückabwicklungsanspruch:

32.809,38 EUR

Mehrwert durch Rückabwicklung: 

11.055,98 EUR

Versicherer: 

HDI Lebensversicherung AG

eingezahlte Beiträge:

9.700,00 EUR

Rückkaufswert:

7.246,50 EUR

Rückabwicklungsanspruch:

12.697,60 EUR

Mehrwert durch Rückabwicklung: 

 5.451,10 EUR


Lassen auch Sie Ihren Rückabwicklungsanspruch mithilfe unseres Rechners auf der Homepage berechnen (https://hahn-rechtsanwaelte.de/widerspruch-lebensversicherung).

Diese Berechnung ist kostenfrei, ebenso wie eine juristische Ersteinschätzung.


Rechtstipp vom 14.03.2017
aus der Themenwelt Finanzen und Versicherung und dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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