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Wie kann ich mich schnell einbürgern?

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Ein Einbürgerungsverfahren kann lange dauern, wenn Sie nicht den richtigen Antrag und Unterlagen rechtszeitig vorbereitet haben. Dies setzt vielfach Feingefühl und Erfahrung im Staatsangehörigkeitsrecht, Einbürgerungsrecht, Einwanderungsrecht, Ausländerrecht, Asylrecht, Sozialrecht, Strafrecht, Verfassungsrecht, Menschenrecht und Völkerrecht voraus.

Menschen, die seit einer bestimmten Zeit in der Bundesrepublik Deutschland leben, haben das Recht auf die Einbürgerung. Hier gibt es rechtliche Voraussetzungen, die der Antragsteller zu erfüllen hat, um den Prozess erfolgreich zu bestreiten. 

Leider ist es in der Vergangenheit immer wieder vorgekommen, dass Menschen, die seit über einem Jahrzehnt in Deutschland leben und die damit die wichtigste Voraussetzung für die Einbürgerung erfüllen, der Weg zur Einbürgerung versperrt bleibt.

Ein Bürger der Bundesrepublik Deutschland zu sein bedeutet, dass Sie sich auch an den politischen Entscheidungen innerhalb Deutschlands, dem Land, in dem Sie leben, beteiligen können. Es gibt Ihnen das Recht, diplomatischen Schutz im Ausland zu erhalten und selbstverständlich haben sie durch die Einbürgerung auch den vollen Anspruch auf die Mindestalimentierung innerhalb Deutschlands.

Der Anspruch auf Einbürgerung ist gegeben, wenn vor allem die folgenden Voraussetzungen vorliegen:

Einbürgerungsantrag

Sie müssen zum Zeitpunkt der Einbürgerung eine Niederlassungserlaubnis, eine Aufenthaltserlaubnis oder eine Aufenthaltserlaubnis der EU besitzen, die auf Ihren Fall bezogen mindestens 2, 4, 6 oder 8 Jahre betragen müsste. Es reicht auch aus, wenn Sie freizügigkeitsberechtigter Unionsbürger bzw. gleichgestellter Staatsangehöriger eines EWR Staates (Island, Liechtenstein, Norwegen) oder freizügigkeitsberechtigter Schweizer sind.

Sie müssen zum Zeitpunkt der Einbürgerung eine Niederlassungserlaubnis, eine Aufenthaltserlaubnis oder eine Aufenthaltserlaubnis der EU besitzen, die auf Ihren Fall bezogen mindestens 2, 4, 6 oder 8 Jahre betragen müsste. Es reicht auch aus, wenn Sie freizügigkeitsberechtigter Unionsbürger bzw. gleichgestellter Staatsangehöriger eines EWR Staates (Island, Liechtenstein, Norwegen) oder freizügigkeitsberechtigter Schweizer sind.

Sie können den Lebensunterhalt für sich und Ihre unterhaltsberechtigten Familienangehörigen ohne Sozialhilfe oder staatliche Lebensunterhaltshilfe bestreiten.

Sie haben ausreichende Deutschkenntnisse.

Sie haben sich keiner größeren Straftaten schuldig gemacht. 

Sie bekennen sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.

Sie müssen Ihre alte Staatsangehörigkeit in der Regel bei der Einbürgerung verlieren oder aufgeben. Mehrstaatigkeit / doppelte Staatsbürgerschaft kann jedoch zum Beispiel akzeptiert werden, wenn Sie erhebliche wirtschaftliche oder vermögensrechtliche Nachteile durch die Aufgabe Ihrer anderen Staatsangehörigkeit hätten. Bei Flüchtlingen, Asylberechtigten und Staatenlosen sind weitere besondere Ausnahmen möglich, die zu doppelter Staatsbürgerschaft führen können.

Als Ehegatte haben Sie – alternativ – aber auch in der Regel einen Anspruch auf Einbürgerung. Dazu müssen weitere Voraussetzungen erfüllt sein.

Es ist nicht richtig bei der Berechnung der Prognose der nicht im Bundesgebiet lebenden Unterhaltsberechtigten eine negative Prognose aufzustellen, wenn es dafür keinen tatsächlichen und unveränderbaren Anhaltspunkt gibt.

Dr. Dr. Iranbomy Rechtsanwalt für Einbürgerungsrecht hilft Ihnen, Ihr Recht auf Einbürgerung durchzusetzen.


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Alle Rechtstipps von Rechtsanwalt Dr. Dr. Seyed Shahram Iranbomy (Dr. Dr. Iranbomy (IHR RECHT - IHR ANWALT Dr. Dr. Iranbomy!))

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