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Auswirkungen des P&R-Skandals – Vormarsch der illegalen Schneeballsysteme

Rechtstipp vom 01.02.2019
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Rechtstipp vom 01.02.2019
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Ein Großteil der geschädigten Anleger bei P&R Container ist bekanntlich über 70 Jahre alt. Viele haben in Sachen Altersvorsorge alles auf eine Karte gesetzt, in diesem Fall P&R, und sehen sich nun mit dramatischen Konsequenzen konfrontiert. Wie konnte sich ein über 40 Jahre scheinbar sicheres Anlagemodell zu einer solchen Luftnummer entwickeln?

Rund 50.000 Anleger bangen nach wie vor um ihr Geld, welches sie in P&R Container investiert haben. Viele der Investoren sind nicht nur bereits im Rentenalter, sie haben mitunter sogar ihre gesamte Altersvorsorge in dieses Anlagemodell gesteckt. Und wieso auch nicht? Immerhin erhielten die Anleger mehr als 40 Jahre stets pünktlich ihr Geld. Dieses Anlageprodukt wurde darüber hinaus von seriösen Anlageberatern und sogar Banken vertrieben. Doch am Ende kam dann das böse Erwachen. Jetzt stehen die Investoren in vielen Fällen vor dem Nichts und müssen um ihre Altersversorgung sowie ihre Existenz fürchten. Ein nicht unerheblicher Teil der 3,5 Milliarden Euro, die vom Unternehmen verwendet wurden, um alte Verbindlichkeiten auszuzahlen, scheint verloren. Es bleibt abzuwarten, wie viel der Insolvenzverwalter für die Gläubiger tatsächlich retten kann.

Die Anwaltskanzlei Lenné betreut rund 300 P&R-Geschädigte. Guido Lenné, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, ist mit den Risiken solcher Anlagemodelle bestens vertraut: „Das Problem bei dem P&R-Anlagemodell war, dass es 40 Jahre lang funktioniert hat.“

Viele Betroffene stellen sich die Frage, warum die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht), die den Verbraucher eigentlich vor unseriösen Anlageprodukten schützen soll, nichts gemerkt hat. Und wieso nehmen solche Schneeballsysteme immer mehr zu? Auf diese Fragen gibt Guido Lenné als Experte für das Thema in den Medien Antworten. Zuletzt in der SWR-Sendung MARKTCHECK.

In Fällen, in denen die Investition über einen Anlageberater erfolgt ist, gibt es laut Guido Lenné übrigens noch die Möglichkeit, den Anlageberater in Regress zu nehmen und so einen Teil des Geldes zurückzubekommen. Gerne berät die Anwaltskanzlei Lenné Sie hierzu eingehend in einem persönlichen Gespräch. Dabei ist die Erstberatung übrigens kostenlos.


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