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Beate Uhse AG: Sanierungsmaßnahmen könnten für Anleger jetzt große Verluste bedeuten

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Der deutsche Erotikzubehörhersteller plant infolge von wirtschaftlichen Schwierigkeiten eine Konzernsanierung. Hierfür sind auch Restrukturierungsmaßnahmen der Unternehmensanleihe geplant. Deshalb sollen Anleger am 8. Juni 2016 bei der Gläubigerversammlung in Hamburg über die Änderungen der Anleihebedingungen abstimmen. Geplant sind eine Zinskuponsenkung und eine Laufzeitverlängerung.

Im Jahr 1951 gründete die Pilotin, Unternehmerin und Namensgeberin, Beate Uhse, das Erotikzubehör-Versandhaus Beate Uhse. Elf Jahre später eröffnete sie den ersten Sexshop der Welt. Damit ebnete die Gründerin und Namensgeberin den Weg für den Erotikzubehörhandel. Im Jahr 1999 wagte das Erotikzubehör-Unternehmen, Beate Uhse AG, den Börsengang.

Mit einem Zinskupon von 7,75 Prozent und einer Laufzeit von vier Jahren, weist die erste Unternehmensanleihe, von 2015, ein 30 Mio. Euro hohes Emissionsvolumen auf (WKN: A12T1W). Allerdings hat das Unternehmen schon seit geraumer Zeit mit finanziellen Engpässen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen, sodass hierfür am 8. Juni im Zuge der Gläubigerversammlung über die geplanten Sanierungsmaßnahmen abgestimmt werden soll. Das Unternehmen plant eine Laufzeitverlängerung bis 2024 und eine Zinssatzsenkung auf zwei Prozent für drei Jahre, sowie einer späteren Anpassung der Verzinsung.

Möglichkeiten für Betroffene

Im schlimmsten Fall werden die finanziellen Schwierigkeiten nur nach hinten verlegt, sodass Anlegergelder zum Ende der verlängerten Laufzeit nicht mehr ausgezahlt werden können. Betroffene sollten deshalb frühzeitig reagieren und anwaltlichen Rat hinzuziehen, um mögliche Schadensersatzansprüche prüfen zu lassen und weitere rechtliche Möglichkeiten auszuschöpfen. Ansprüche auf Schadensersatz können insbesondere bei Prospekthaftung und Vermittlerhaftung in Betracht kommen. Sollten Anlageberater ihre Informations- und Aufklärungspflichten missachtet haben, können betroffene Anleger ihre Ansprüche geltend machen.

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Die IVA Rechtsanwalts AG ist eine auf den Anlegerschutz spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei, die bundesweit ausschließlich geschädigte Kapitalanleger vertritt. Aufgrund unserer konsequenten Spezialisierung auf das Kapitalanlagerecht und dadurch, dass wir ausschließlich für geschädigte Kapitalanleger tätig werden, bieten wir Anlegerschutz auf höchstem Niveau.

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Rechtstipp vom 02.06.2016
aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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