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Besteuerung von Kryptowährungen jetzt fraglich Neues EBook: STEUERTSUNAMI BITCOIN 2.0

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Spätestens seit der von der DR. ANDRES Rechtsanwaltsgesellschaft für einen Mandanten erstrittenen Entscheidung des Finanzgerichts Nürnberg vom 8. April 2020 kann die Finanzverwaltung bei der Besteuerung von Kryptowährungen nicht mehr ohne Weiteres davon ausgehen, hier widerstandslos besteuern zu können.

Damit stehen für die Jahre 2017 – 2020 aufbauend auf einer Steuerschätzung aus dem Jahre 2018 mittlerweile mehr als 1 Milliarde Euro an Steuern aus Gewinnen von Anlegern mit aktuell mehr als 8.000 Kryptowährungen im Feuer.


Die zentralen Gründe für diese Situation sind:
1. Die Steuergesetze erwähnen das Thema „Bitcoin & Co.“ an keiner einzigen Stelle.
2. Die Finanzämter agieren auf einer lückenhaften Ermächtigungsgrundlage.
3. Notwendige Daten für eine gleichmäßige Besteuerung fehlen, weil die meisten Steuerpflichtigen ihre Kryptogewinne nicht - oder nicht vollständig - angeben.

Auf dieser unsicheren Gesetzesgrundlage wirkt die zutreffende Feststellung des Finanzgerichts Nürnberg im vorgenannten Beschluss wie ein Brennglas, wenn es dort wörtlich heißt:

"Letztlich sollte bei der Qualifizierung einer Kryptowährung als Wirtschaftsgut schon möglichst klar sein, (...) worüber man eigentlich entscheidet."

Genau daran fehlt es in vielen Praxisfällen, ohne dass dies ausreichend moniert werden würde.

Hierdurch baut sich für den Fiskus nahezu unbemerkt eine immer größer werdende Steuertsunamiwelle mit ungewissem Ausgang auf von der die meisten Anleger - auch für die Vergangenheit - profitieren können.

Noch gehen die Finanzämter - sowie die meisten Steuerpflichtigen und Berater - davon aus, die Besteuerung von Kryptowährungen erfolge rechtmäßig.

Tatsächlich resultieren aus dieser Gesamtkonstellation eine Reihe von Fragen, deren Lösung  aussteht:
- Welche Risiken drohen Anlegern noch immer, wenn Kryptogewinne nicht oder falsch angegeben werden?
- Was ist zu tun, um das Vorgehen der Finanzämter effektiv zu überprüfen und erfolgreich Paroli zu bieten?
- Welchen Aufforderungen der Finanzverwaltung braucht man nicht nachzukommen, ohne sich deswegen strafbar zu machen?

Diese und viele weitere Steuerfragen von Anlegern im Bereich von Bitcoin & Co. waren Auslöser für 3 Krypto- und Steuerprofis, den STEUERTSUNAMI BITCOIN 2.0 in zweiter völlig neuer Auflage am 09.12.2020 als E-Book bei Amazon zu veröffentlichen und all diese Fragen zu beantworten:

https://www.amazon.de/dp/B08Q8RCQGZ

Das Buch ist bei den Neuveröffentlichungen auf Amazon im Bereich Steuerrecht gleich auf Platz 1 eingestiegen.

Auch im Gesamtranking Steuerrecht hat es der STEUERTSUNAMI BITCOIN 2.0 innerhalb der ersten Woche schon bis auf Platz 2 geschafft.

Ursache hierfür sind u.a. folgende Punkte:

1. Die Autoren kennen die Problematik der Beschaffenheit und der Besteuerung von Kryptowährungen aus eigener jahrelanger Praxis und kommen auf die wichtigsten Fragen zu sprechen.

2. Das Buch ist sehr gut verständlich und mit zahlreichen Beispielen für die Zielgruppe der Anleger in Kryptowährungen geschrieben und ermöglicht sogar das Anclicken von Links auf Erklärvideos der Autoren.

3. Für solche Leser, die etwas tiefer einsteigen wollen, enthalten die meisten Kapitel zusätzliche erläuternde Hinweise mit "Expertenwissen". 

Alles in allem eine kompakte und maximal verständliche Schilderung dieser komplexen und teilweise völlig neuartigen Zusammenhänge.

Fazit:

Eines kann man jetzt schon sagen: 

Die Finanzämter haben bei den meisten relevanten Fragen nicht die besseren Argumente.

Foto(s): Shutterstock

Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Erbrecht, Steuerrecht, Strafrecht

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