Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

Bitcoin-Betrug

  • 3 Minuten Lesezeit
  • (35)


„Unglaubliche 1.000 % Rendite und mehr haben viele Menschen in den vergangenen Jahren durch Investieren in sog. Kryptowährungen erwirtschaftet.“ So oder ähnlich werden Anleger geworben, um in Kryptowährungen wie Bitcoin, Thether, Libra, IOTA usw. zu investieren. Und in der Tat haben einige von ihnen traumhafte Gewinne gemacht. Doch das gilt aber auch für Kryptowährungsbetrüger. Ihre Methoden sind so vielfältig wie effektiv. Sie reichen von simpel bis raffiniert. Unter Ausnutzung der Gutgläubigkeit, der Unerfahrenheit und fehlender Kenntnisse der meisten Menschen über Kryptowährungen gelingt es Betrügern nicht selten, Anleger relativ leicht um ihr Geld zu bringen. Folgende Beispiele soll warnen:

Bitcoin-Betrüger nutzen Twitter und Youtube mit Fake-Accounts und gefälschten Webseiten

Betrüger missbrauchen bei Facebook und Twitter die Namen seriöser Prominenter, die Kompetenz und Vertrauen bei den Anlegern suggerieren. Das können z.B. Bill Gates, Tesla-Chef Elon Musk, Amazon-Gründer Jeff Bezos oder Cathie Wood, die als beste Investorin der Welt gilt, sein. Bei Cathie Wood nutzten die Betrüger Youtube, indem sie von ihr alte Videos abspielten und den Eindruck erweckten, dass die Bitcoin-Befürworterin live über ihre neuesten Anlageempfehlungen spricht. Neben Personen können auch Einrichtungen und Sendungen zum Betrug missbraucht werden. Über diverse Artikel, Posts in sozialen Netzwerken oder per Spam-Mail versuchen die Betrüger auf gefakte Webseiten aufmerksam zu machen. Der Leser soll dann auf einen Link zu einer beworbenen Plattform klicken und sich dort registrieren, um schließlich zu investieren. Am Ende landet das Geld der Anleger bei den Betrügern.

Perfide Gewinnspiele auf YouTube

Betrüger lassen nichts aus, was ihnen geeignet erscheint, um einfach und schnell Kasse zu machen. So wird schon mal ein Gewinnspiel bei Youtube in einem Video eingerichtet, das dazu animiert, Bitcoins zu überweisen. Dabei wird z.B. eine doppelte Bitcoin-Auszahlung versprochen. Ein Beispiel: Eine angebliche Webseite des Tesla-Chefs Elon Musk warb damit, dass jeder, der sich an seinem Gewinnspiel beteiligen wolle, möge einen Betrag zwischen 0,1 und 20 Bitcoins an eine bestimmte Adresse schicken. Dann sollte er doppelt so viele Bitcoins zurückerhalten. Doch weder das Gewinnspiel war von Tesla und auch der Musk-Tweet war nicht von Elon Musk. Betrüger hatten ein Twitter-Konto angelegt, das dem Original von Musk täuschend ähnlich war.

Bundestagspetition zum Schutz der Verbraucher und Anleger

Eine aktuelle Petition fordert vom Bundestag, digitale Kryptowährungen zu verbieten oder strenger zu regulieren, um Verbraucher und Kleinanleger vor hohen Spekulationsverlusten zu schützen.

Bezeichnend für die extreme Spekulation mit Crypto-Tokens wie Bitcoin, Ethereum, Litecoin etc. sei, dass z.B. der Preis von Bitcoin von 327 Dollar im Jahr 2015 auf heute über 29.000 Dollar pro Bitcoin angestiegen sei. Besonders bedenklich wäre, dass Crypto-Tokens im Gegensatz zu Aktien, die den Wert eines unterliegenden Unternehmens abbilden, keinen intrinsischen Wert hätten. Trotz immenser Risiken könnten Verbraucher spielend leicht binnen Sekunden über simple Smartphone-Apps tausende von Euros an Bitcoin kaufen und handeln. Verbraucher würden so finanziellen Risiken ausgesetzt, die um ein Vielfaches grösser als beim Handeln mit Wertpapieren an stark regulierten Börsen seien.

Ratschlag: „Investiere niemals in ein Business, das du nicht verstehst." (Investoren-Legende Warren Buffet)

Bei Verlust von Bitcoins und Kryptowährungsbetrug Fachanwalt konsultieren

Wer Opfer eines Betruges mit Kryptowährungen geworden ist sollte schnell handeln und sich mit uns in Verbindung setzen. Wir wissen, was zu tun ist, um den Schaden noch abzuwenden bzw. das Geld zurückzuholen.

Kostenlose Ersteinschätzung Ihres „Bitcoin-Falles“ 

Nehmen Sie zu uns Kontakt auf. Wir sagen Ihnen zunächst kostenlos, was wir für Sie tun können und welche Erfolgsaussichten Sie haben, um Ihr Geld zurückzuerlangen. Außerdem informieren wir Sie über die Kosten unserer Beauftragung. Sie entscheiden dann, ob Sie uns mandatieren wollen.

Für Rechtsschutzversicherte übernehmen wir kostenlos die Deckungsanfrage.

Unsere Kompetenz

Wir vertreten seit Jahren erfolgreich bundesweit Opfer von Kryptowährungsbetrug. So können wir auch Ihnen professionell helfen.


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

Artikel teilen:


Sie haben Fragen? Jetzt Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema

Rechtstipps des Autors