Burger King: Insolvenz der Yi-Ko-Tochter trifft 3000 Mitarbeiter

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Die Burger-King GmbH hat als Tochter des großen Franchise-Nehmers Yi-Ko Holding Insolvenz angemeldet. Die Verantwortung über die Geschäfte des Unternehmens, das in über 80 Filialen über 3000 Mitarbeiter beschäftigt, hat ein vorläufiger Insolvenzverwalter übernommen.

Der ist zuversichtlich, die Burger-King-Filialen und die damit verbundenen Arbeitsplätze erhalten zu können. Die Mitarbeiter haben aktuell ganz andere Sorgen. Während die Gehälter der führenden Mitarbeiter gestern angeblich noch ausgezahlt wurden, bedeutet die Insolvenz für den Großteil der Beschäftigten einen 100-prozentigen Lohnausfall. Das ist natürlich kurz vor Weihnachten besonders bitter, denn obwohl der Anspruch auf Konkursausfallgeld gesetzlich geregelt ist, dauert es natürlich eine Zeit, bis die dafür zuständige Bundesagentur für Arbeit dieses „Notgeld“ auszahlt. Rechtsanwalt Joachim- Cäsar-Preller aus Wiesbaden: „Das ist aber kein Selbstläufer: Konkursausfall bzw. Konkursgeld wird nur auf Antrag gewährt, hier müssen die Burger-King-Beschäftigen natürlich selbst aktiv werden!“

Der Insolvenzantrag war am Mittwochnachmittag am Amtsgericht Stade beantragt worden. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Marc Odebrecht aus Hamburg bestimmt worden. Er will versuchen, die vorläufigen Lizenzfreigaben von Burger-King zu erhalten, um die Filialen im Paket oder einzeln an neue Eigentümer verkaufen zu können. Mitarbeiter, die juristische Begleitung wünschen, sollten sich rechtzeitig an einen Arbeitsrechtsexperten wenden.

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Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller


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