Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

Deutsche Bank, HSH Nordbank, Postbank – Stellenabbau bei den Banken

(12)

Die Deutsche Bank will nach Informationen des Wall Street Journals nahezu 10.000 Stellen abbauen, um ihre Kosten zu senken. Aktuell seien rund 97.000 Mitarbeiter angestellt – somit würde jeder zehnte seine Stelle verlieren. Die Deutsche Bank hat diesen Bericht bisher nicht kommentiert.

Christian Sewing, der neue Bank-Chef kündigte drastische Einschnitte im Investmentbanking an. Zudem fusioniert die Deutsche Bank mit der Postbank. In Berichten hieß es, jeweils 1.500 Mitarbeiter sollen über freiwillige Abfindungsprogramme und natürliche Fluktuation das Unternehmen verlassen.

Nun sollen zudem tausende Stellen abgebaut werden, um Kosten zu sparen.

Aber auch die HSH Nordbank, die in Kiel und Hamburg ansässig ist, plant laut Medienberichten einen Stellenabbau. Das Handelsblatt berichtet, dass bis Mitte 2019 die Zahl der Arbeitnehmer von 2.000 auf 1.600 verringert werden soll.

Was können betroffene Arbeitnehmer tun?

Beachten Sie folgende Tipps:

  • Halten Sie Ihre Pflichten als Arbeitnehmer ein. Durch Fehlverhalten machen Sie es Ihrem Arbeitgeber leicht, verhaltens- oder fristlos gekündigt zu werden. Gerade in Zeiten des Stellenabbaus urteilen Arbeitgeber besonders streng und nutzen Pflichtverletzungen und -Verstöße zur Kündigung von Arbeitnehmern.
  • Lassen Sie Ihr Abfindungsangebot durch einen im Arbeitsrecht erfahrenen Rechtsanwalt prüfen, bevor Sie dieses annehmen. Neben der Abfindungssumme werden auch Ansprüche wegen Überstunden, Prämien, Urlaub, Boni, Sonderzahlungen und Sachleisten geprüft.
  • Erhalten Sie eine Versetzung oder eine betriebsbedingte Kündigung, ist es empfehlenswert, zeitnah, möglichst am gleichen Tag, einen Rechtsanwalt zu kontaktieren, um die Möglichkeit einer Kündigungsschutzklage zu besprechen. Denn: Nach Zugang des Kündigungsschreibens beginnen arbeitsrechtliche Fristen zu laufen. Beispielsweise gilt für die Einreichung einer Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht eine Dreiwochenfrist. Zudem werden Ihre Ansprüche als Arbeitnehmer ggf. durch laufende Ausschlussfristen aus dem Arbeitsvertrag bedroht.

Die Kanzlei Helge Petersen & Collegen berät und vertritt Mandanten deutschlandweit in allen Bereichen es Individual- und kollektiven Arbeitsrechts und hat für Arbeitnehmer von Finanzdienstleistern bereits Abfindungen im sechsstelligen Bereich durchgesetzt. Mit unseren hochqualifizierten Rechtsanwälten – welche eine für Sie interessante Schnittstelle zwischen dem Arbeitsrecht und dem Bankenrecht besetzen – setzen wir Ihre Interessen schnell, erfolgreich und kostengünstig durch.

Eine uns häufig gestellte Frage:

Erfährt mein Arbeitgeber, dass ich meine Angelegenheit von einem Rechtsanwalt prüfen lasse?

Antwort: Der Arbeitgeber erfährt im Rahmen der beratenden Tätigkeit unserer Kanzlei nicht, dass Sie rechtliche Hilfe in Anspruch nehmen. Erst durch eine Beauftragung zur Vertretung wird im außergerichtlichen und gerichtlichen Verfahren der Arbeitgeber kontaktiert.

Welt.de, 23.05.2018, „Fast jeder zehnte Job bei Deutscher Bank auf der Kippe“, https://www.welt.de/wirtschaft/article176626238/Stellenabbau-Fast-jeder-zehnte-Job-bei-Deutscher-Bank-auf-der-Kippe.html

Handelsblatt, 15.06.2018, „Privatisierung beschert HSH Nordbank Quartalsverluste“, https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/ausserordentlicher-aufwand-privatisierung-beschert-hsh-nordbank-quartalsverlust/22690686.html?ticket=ST-67644-caCuY01Mmj1D1CfqujwA-ap2


Rechtstipp vom 16.07.2018
aus der Themenwelt Arbeitsverhältnis und dem Rechtsgebiet Arbeitsrecht

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema

Rechtstipps des Autors

Alle Rechtstipps von Rechtsanwalt Helge Petersen (Kanzlei Helge Petersen & Collegen)

Ihre Spezialisten

Damit Sie wissen, wann Sie im Recht sind

Informationen über aktuelle Gesetzesänderungen, neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter

Ihre E-Mail-Adresse wird nur für den anwalt.de-Newsletter verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können den anwalt.de-Newsletter jederzeit wieder abbestellen.