Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

Feinstaub: weitere Verschärfung der Grenzwerte?

(6)

Feinstaub: Grenzwerte wahrscheinlich nicht mehr aktuell

Die festgelegten Grenzwerte der Bundesregierung zur Anpassung des Immissionsschutzgesetzes sind möglicherweise schon nicht mehr aktuell. Experten gehen davon aus, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Empfehlung der Stickstoffdioxid-Grenzwerte demnächst anpassen wird. Derzeit ist der Höchstwert auf 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft festgelegt. Laut der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) kann mit einer zeitnahen Herabsetzung der Werte gerechnet werden.

Feinstaub: Grenzwert soll bei 30 Mikrogramm pro Kubikmeter liegen

Bei Überschreitungen bis zu 50 Mikrogramm pro Kubikmeter sollen Fahrverbote in den deutschen Städten von der Bundesregierung für unverhältnismäßig erklärt werden. Eine Senkung der Grenzwerte durch die WHO auf 30 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ist laut Lungenärzten der DGP jedoch wahrscheinlich. Die derzeit genutzten Werte von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft basieren bereits auf Empfehlungen der WHO.

Feinstaub: Schäden bereits bei geringer Konzentration

Im November 2018 veröffentlichte die DGP ein Positionspapier zum Thema Luftschadstoffe. Schädigende Effekte für die Gesundheit durch Schadstoffe in der Luft konnten darin bereits belegt werden. Eine „weitere deutliche Reduktion der Luftschadstoffbelastung“ und eine Absenkung der Grenzwerte werden daher gefordert. Bereits 20 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft seien nachweisbar schädlich. Die Festlegung der Grenzwerte müsse jedoch seitens der Politik geschehen.

Feinstaub: Lungenfachärzte diskutieren über Grenzwerte

Der Nutzen der Grenzwerte ist in Wissenschaft, Politik und Bevölkerung fragwürdig. Zuletzt zweifelte eine Gruppe aus über 100 Lungenfachärzten die Wirksamkeit der Begrenzung im Januar öffentlich an und löste damit kontroverse Debatten aus. Daraufhin gab der Autor der Stellungnahme Fehler in den Berechnungen zu. Die gesundheitlichen Schäden durch Stickoxide könnten bisher nicht ausreichend bewiesen werden. Daher halte er die Grenzwerte nicht für angemessen.

In zahlreichen deutschen Städten müssen Diesel-Fahrverbote eingeführt werden. Haben Sie Anspruch auf Schadensersatz durch die Manipulation von Dieselfahrzeugen? Lassen Sie Ihre Schadenersatzansprüche im Diesel-Abgasskandal jetzt vom Anwalt ohne Kostenrisiko prüfen!

Kontaktieren Sie uns gerne für eine kostenfreie Beratung!

Bitte unbedingt unter Angabe Ihrer Telefonnummer, damit wir Ihnen schnellstmöglich helfen können!


Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Schadensersatzrecht & Schmerzensgeldrecht, Verkehrsrecht

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema

Ihre Spezialisten

Damit Sie wissen, wann Sie im Recht sind

Neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter.