Geblitzt: BAB 24, km 235,05 in Fahrtrichtung Hamburg- Bußgeld vermeiden!

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Dieser mobile Blitzer wird auf der BAB 24 noch vor der Anschlussstelle in Kremmen am rechten Fahrbahnrand aufgebaut. Haben Sie wegen ihm Post von der Zentralen Bußgeldstelle des Landes Brandenburg in Gransee erhalten, stehen Ihre Chancen sehr gut, dass Ihr Einspruch gegen ein drohendes Bußgeld, Punkte oder Fahrverbot erfolgreich ist. Der beste Erfolgsgarant  Ihres Einspruchs ist die Fehleranfälligkeit des verwendeten Lasermessgerätes vom Typ PoliscanSpeed. Wegen diesem ist der Bußgeldstelle meist unmöglich, nach einer Anfechtung der Messung, die behauptete Überschreitung der hier zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h nachzuweisen.

Dessen Arbeitsweiseweise ist einfach erklärt. Ausgesandte Laserstrahlen erfassen die Autobahn in einem Bereich von 10 bis 75 Meter. Die darin befindlichen Fahrzeuge reflektieren die Impulse und senden sie zu dem Messsensor zurück. Die dadurch gewonnenen Daten ermöglichen ein Bestimmen der für diese Strecke benötigten Fahrzeit. Danach wird eine Weg- Zeit- Berechnung durchgeführt, deren Ergebnis die gefahrene Geschwindigkeit ist.

Aber durch die Länge der Messstrecke kommt es zu einer nicht beabsichtigten Auffächerung der ausgesandten Strahlen und damit zu einer Verzerrung der Rückstrahlimpulse. Selbstverständlich werden dadurch auch die Messdaten verfälscht und zwar so häufig und massiv, dass schon allein wegen dieses Funktionsfehlers etwa jedes zweite Messergebnis falsch ist. Sollten sich mehrere Fahrzeuge im Messbereich befinden, können Schwierigkeiten bei der Zuordnung auftreten, mit der Folge, dass kein sicherer Nachweis möglich ist, welches Fahrzeug tatsächlich gemessen wurde. Oft ist auch der Messsensor nicht im vorgeschriebenen rechten Winkel zur Fahrbahn justiert, was immer zu überhöhten Geschwindigkeitsanzeigen führt. In der Messakte muss sich ein aktueller Schulungsnachweis für das eingesetzte Messpersonal befinden. Fehlt dieser, ist die Messung nicht verwertbar. Das gilt auch, wenn beim Aufbau, nicht alle Funktionstests ordnungsgemäß protokolliert wurden. Sollte die Geräteeichung abgelaufen sein, wird sogar die gesamte Messreihe annulliert.

Diese und noch viele andere andere Fehler können bei einer Analyse Ihrer Rohmessdaten und Messprotokolle gefunden werden.

Daher überprüft Rechtsanwalt Andreas Junge Ihre Messakte und lässt für Ihren Messvorgang ein TÜV- zertifiziertes Sachverständigengutachten erstellen, in welchem die Messfehler nachgewiesen werden.

Im Einspruchsverfahren erfolgt dann ein Freispruch oder zumindest eine Verfahrenseinstellung. 

Ihre Rechtsschutzversicherung kommt für alle Verfahrenskosten auf, dies umfasst selbstverständlich auch die  Beauftragung des Sachverständigen.

Senden Sie einfach Ihre Fragen per Mail  (junge@jhb.legal) oder rufen Sie in der Kanzlei von Rechtsanwalt Junge an. 

Eine kurzfristige Kontaktaufnahme ist auch über Handy, 01792346907, möglich.


Foto(s): Andreas Junge

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