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GHF - Reederei Phoenix im Insolvenzverfahren: Hilfe für Anleger der betroffenen Schiffsfonds

aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

Erneut wird der Schiffsfondsanbieter GHF von der Krise der Schifffahrt heimgesucht. Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Reederei Phoenix ist eröffnet. Die Reederei Phoenix betreute Schiffe, die für GHF Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen unterwegs waren. Nach der Insolvenz des Fondschiffs GHF Euro Solid und der Insolvenz einer weiteren GHF-Reederei - der Global Hanseatic Shipping (GHS) - ist dies die dritte schlechte Nachricht binnen weniger Wochen, die GHF Schiffsfonds betrifft.

Die Insolvenz der GHF Reederei Phoenix zeigt, dass die Krise der Schifffahrt nicht nur die Schiffe selbst betrifft, sondern sich auf den gesamten Schifffahrtssektor ausdehnt. Die Gründe für die Krise sind vielschichtig. Zu den Hauptgründen zählt jedoch, dass in den letzten Jahren die Zahl der Containerschiffe, Massengutfrachter und Tanker (auch durch Schiffsfonds) rasant anstieg. Dementsprechend steht mehr Transportkapazität zur Verfügung. Im Zug der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise erlahmte aber die Nachfrage nach Schiffstransporten, da der Transportbedarf abnahm. Die Konsequenz sind geringe bis zu geringe Einnahmen der Schiffe und eine wirtschaftlich mitgenommene Schifffahrtsbranche.

Ein rasches Ende der Krise ist nicht in Sicht

Da es keine Anzeichen dafür gibt, dass die Krise der Schifffahrt im Jahr 2012 abflauen wird, müssen sich Anleger - auch von GHF Schiffsfonds - auf weitere Schreckensnachrichten einstellen. Die aktuelle Krisensituation ist für Anleger von GHF Schiffsfonds, die ihre Schiffsbeteiligung durch einen Kredit finanzierten, besonders bitter. Im schlimmsten Fall droht ihnen neben dem Totalverlust ihres eingesetzten Kapitals auch die weitere Bezahlung des Darlehens. Daher sollten betroffene Anleger, deren GHF Schiffsfonds von der Krise erfasst wurde, jetzt handeln und sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden.

Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann prüfen, was Anleger der GHF Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen unternehmen können. Beispielsweise kann geprüft werden, ob Anleger Schadensersatz wegen Beratungsfehlern fordern können. Die Anlageberatung vor der Investition in einen Schiffsfonds ließ oft zu wünschen übrig, sodass Anleger oft nicht ausreichend über die nicht zu unterschätzenden Risiken einer Schiffsbeteiligung aufgeklärt wurden. Dass einem Schiffsfonds Risiken wie das Totalverlustrisiko oder auch Nachschusspflichten innewohnen, musste so mancher Anleger bereits erfahren. Angesichts der aktuellen Lage sollten sich Anleger, die wissen möchten, wie gut ihre individuellen Chancen und Möglichkeiten sind, von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen.

Weitere Informationen über Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen befinden sich auf der Informationsseite www.schiffsfonds.eu.

Einen Expertencheck von Rechtsanwälten für € 50.- finden Sie bei uns. Sie wissen danach, was Sie tun können. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir helfen Ihnen:

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

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77933 Lahr

Telefon: 07821 / 92 37 68 - 0

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www.dr-stoll-kollegen.de

www.schiffsfonds.eu

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            Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll (Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH) Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll

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