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Golden Gate GmbH stellt Insolvenzantrag

Rechtstipp vom 07.10.2014
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Rechtstipp vom 07.10.2014
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Mit der Münchner Golden Gate GmbH musste Anfang Oktober ein weiteres der Unternehmen den Gang zum Insolvenzverwalter antreten, die sich über sogenannte Mittelstandsanleihen Geld von Privatanlegern geliehen haben. Die am 11. Oktober 2014 eigentlich fällige Rückzahlung der im April 2011 begebenen 30-Millionen-Unternehmensanleihe zuzüglich Zinsen in Höhe von 1,95 Millionen Euro droht nach entsprechenden Medienberichten erst einmal auszufallen. Das Unternehmen, das auf die Entwicklung von Gesundheits- und Wohnimmobilien spezialisiert ist, plant jetzt die Sanierung des Unternehmens in Eigenverwaltung.

Die Gesellschaft wird nun wahrscheinlich in naher Zukunft den Anleihegläubigern im Rahmen einer Anleihegläubigerversammlung einen Restrukturierungsplan vorlegen. Die Anleihegläubiger müssen ihre Interessen jetzt bündeln. Dies ist nach der Erfahrung aus der Vertretung mehrerer tausend Anleihegläubiger in Fällen insolventer Anleiheemittenten der einzige erfolgversprechende Weg, das Anlegerkapital wenigstens zum Teil zu retten.

Die Kanzlei Nieding+Barth bietet betroffenen Golden Gate-Anlegern eine Vertretung auf der erwarteten Anleihegläubigerversammlung an. Anleihegläubiger können sich per E-Mail an recht@niedingbarth.de wenden, um sich zu registrieren.

Rechtsanwalt Nieding vertritt die Interessen von Anleihegläubigern mittlerweile in Fällen mit einem Gesamtvolumen von über 500 Millionen Euro. So bekleidet er das Amt des sogenannten Gemeinsamen Vertreters in prominenten Insolvenzfällen wie der Solar Millennium AG mit einem Volumen von 170 Millionen Euro, der Gold-Zack AG und Gontard&Metall Bank AG mit einem Volumen von 160 Millionen Euro, der WGF Westfälische Grundbesitz und Finanzverwaltung AG mit einem Volumen von 50 Millionen Euro oder der Windreich GmbH mit einem Volumen von 52,6 Millionen Euro. Zudem vertritt er die Interessen der Anleihegläubiger im Gläubigerausschuss bei der Solar Millennium AG und der Windreich GmbH. Auch im aktuellen Insolvenzfall Prokon Regenerative Energien GmbH mit 75.000 betroffenen Genussrechtsinhabern und 1,4 Milliarden Euro Gesamtanlagesumme vertritt Rechtsanwalt Nieding die Interessen der geschädigten Genussrechtsinhaber als Mitglied des Gläubigerausschusses.


Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Bankrecht & Kapitalmarktrecht, Insolvenzrecht

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