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Immobilienwirtschaft in der Krise: 15 Tipps zur Vermeidung von Notverkauf und Insolvenz

Rechtstipp vom 13.10.2008
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Experten prognostizieren: große Immobiliengesellschaften sollen von der Finanzkrise stark betroffen werden. Die Finanzierungsstrukturen wanken.

 Die Frage ist?
Werden Kredite prolongiert? Sind Umschuldungen möglich?
Das Problem?Manche Banken verlangen jetzt schon bei Käufen/Umschuldungen einen Eigenkapitaleinsatz von 40-50 Prozent. Durch die Vertrauenskrise leihen sich Banken untereinander nichts mehr und Banken sind vorsichtiger beim Ausleihen an Kunden.
Was passiert? Die Not von Investoren mit hohen Fremdkapitalquoten wird größer. Der Verkaufsdruck steigt. Finanzstarke Investoren haben Chancen günstig einzukaufen.
Das erste Opfer?Im August 2008 gab es das erste große Opfer: Level one Asset Management GmbH mit Sitz in Berlin meldete Insolvenz an. Level one Asset Management GmbH kaufte allein in den letzten drei Jahren 28.000 Wohnungen, überwiegend in Ostdeutschland. Das Jahr 2009 wird in der Immobilienbrache viele Veränderungen mit sich bringen.
Was kann man tun, damit die Bank die Finanzierung prolongiert?

15    Tipps:

1. Immer aktuelle Zahlen, Auswertungen und Jahresabschlüsse des Unternehmens

2. Positive Fortführungsprognose erstellen und dokumentieren

3. Aktiva müssen unter Fortführungs- und Liquidationsgesichtspunkt dargestellt werden

4. Überschuldungs- und Liquiditätsstatus erstellen

5. Bank muss ersehen, dass Fortführung  für Sie eine volle oder wesentlich höhere Befriedigung mit sich bringt, als bei einer möglichen Insolvenz

6. Professionelle Kontaktpflege zu den finanzierenden Banken: sind alle Obliegenheiten erfüllt? Liegen alle angeforderten Unterlagen und Zahlen vor? Kennen Sie die Termine und Fristen; rechtzeitige Gespräche führen und professionell vorbereiten.

7. Finanzierungen nicht von einer Quelle abhängig machen. Gleichzeitig mehrere Verhandlungen führen. Möglichst Verhandlungsprofis beteiligen.

8. Eigenkapitalquote erhöhen

9. Alternative Finanzierungsquellen erschließen: Mitarbeiterbeteiligung, Beteiligung Dritter, Contracting

10. Dokumentierte Transparenz der Geschäftsleitung und der verbundenen Unternehmen; Vereinbarung eines Corporate Governance für ordnungsgemäßes       verantwortungsbewusstes Handeln

11.  Überprüfung der Geschäftsführergehälter und gegebenenfalls Anpassung

12.  Verbesserung der Absicherung vor Forderungsausfällen und Verbesserung Inkasso (effektiver) 

13.  Installation eines Risikomanagements und Erstellung eines Notfallplans

14.  Abschluss oder Erweiterung Haftpflichtversicherung 

15.  Verbesserung der Führungsstärke; Mitarbeitermotivation und Gelassenheit

Gerne stehen wir für weitere Fragen zur Verfügung.

Auch für den Fall, dass die Prolongation nicht glückt, stehen wir bei Fragen z.B. in folgenden Bereichen bereit:Umfinanzierung,  Sanierung, Insolvenzeinleitung, Eigenverwaltung, Insolvenzplan, Insolvenzplanvorabcheck, Beteiligungskauf; Verkauf.Die PKL hat im Verbund mit der KMK ca 90 Mitarbeiter und mehrere Standorte ua. in Berlin, Dresden, Hannover. Wir sind: Rechtsanwälte, Fachanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater, Bankkaufleute, Diplomkaufleute, Zwangsverwalter, Insolvenzverwalter, Fachangestellte, Steuerfachangestellte ua.

Kontakt:
Hermann Kulzer, Berlin, Dresden
Rechtsanwalt

Fachanwalt für Insolvenzrecht
Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht
zertizierter Zwangsverwalter; Mediator

Pkl Dresden, Büro Königstrasse 25

01097 Dresden

Tel. 0351/8110233 und 8110211

Fax 0351/ 8110244

kulzer@pkl.com

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