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Krank durch Arbeitsbedingungen? Was besser ist, als Ansprüche nachträglich geltend zu machen

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Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Krankheit, Erwerbsminderung, Eigenkündigung – das sind nur einige der Folgen für Arbeitnehmer, die unter belastenden Arbeitsbedingungen leiden. Worauf Arbeitnehmer, die davon betroffen sind, achten sollten, sagt der Kündigungsschutzexperte Anwalt Bredereck.

Jahrelang leidet manch einer unter den Bedingungen am Arbeitsplatz; man erlebt Mobbing und Bossing, wird dauerhaft krank und arbeitsunfähig. Die Folge: Viele Arbeitnehmer sind aufgrund schlechter Arbeitsbedingungen auf die sozialen Sicherungssysteme angewiesen. Das verursacht enormen volkswirtschaftlichen Schaden. Die betroffenen Arbeitnehmer müssen Einkommenseinbußen hinnehmen, vielleicht auch ihre Ersparnisse aufbrauchen.

Können Arbeitnehmer solche finanziellen Nachteile nachträglich – gegebenenfalls Jahre später – beim Arbeitgeber gerichtlich geltend machen?

Als Arbeitsrechtler mit über 20 Jahren anwaltlicher Erfahrung muss ich sagen: Schadensersatzansprüche wegen belastender Arbeitsbedingungen, wegen Mobbings oder Bossings, kann man nachträglich sehr selten gerichtlich durchsetzen. Solche Klagen haben meist wenig Aussicht auf Erfolg, oder sie lohnen sich nicht, da der Aufwand und damit die Kosten des Verfahrens außer Verhältnis zu den Schadensersatzsummen sind, die (unter Umständen) durchsetzbar sind.

Was sollten Arbeitnehmer stattdessen tun, die unter schlechten Arbeitsbedingungen nachweislich leiden?

Mein Rat: Wehren sollte man sich gegen hohe Arbeitsbelastung, rechtswidrige Arbeitszeiten, und gegen Mobbing und Bossing, so lange man sich in einem laufenden Arbeitsverhältnis befindet! Als Arbeitnehmer ist man in einer besseren Verhandlungsposition, man kommt leichter an Beweismittel heran, Zeugen sind besser erreichbar, und der Arbeitgeber hat einem gegenüber Fürsorgepflichten. Wenn dann auch noch das Kündigungsschutzgesetz anwendbar ist: umso besser! Diese Vorteile sollte man nutzen, solange man als Arbeitnehmer auftreten kann.

Auch wichtig: Lassen Sie sich von einem Arbeitsrechtler, am besten von einem Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht, beraten, wenn Sie sich vom Chef ausgenutzt, oder durch Kollegen gemobbt fühlen.

Rufen Sie einen Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht möglichst bald an: Vom Experten erfahren Sie, wie Sie Ihre Arbeitsbedingungen verbessern können, und/oder welche Schritte nötig sind, um Ihr Arbeitsverhältnis einvernehmlich zu beenden – freilich gegen Zahlung einer hohen Abfindung!

Haben Sie eine Kündigung erhalten? Haben Sie Fragen zu Ihrer Abfindung?

Rufen Sie noch heute Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an. In einer kostenlosen und unverbindlichen telefonischen Ersteinschätzung beantwortet er Ihre Fragen zum Kündigungsschutz und zur Abfindungshöhe.

Bundesweite Vertretung

Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck vertritt seit vielen Jahren Arbeitnehmer und Arbeitgeber bundesweit bei Kündigungen und im Zusammenhang mit dem Abschluss von Aufhebungsverträgen und Abwicklungsverträgen.

Weiterführende Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag

Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage aus Arbeitnehmersicht: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de. Alles zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag, einschließlich Musterklage, Musterschreiben, Mustervereinbarung, sowie Arbeitnehmertipps: Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM), Vorladung durch den medizinischen Dienst der Krankenversicherungen (MDK), Depression am Arbeitsplatz, Überlastungsanzeige, Mobbing und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz: https://kuendigungen-anwalt.de.

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com.

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Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Arbeitsrecht

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