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Milliardenhoher Online-Finanzbetrug bei Ezubao

  • 2 Minuten Lesezeit

Mit aufwendiger und eindrucksvoller Werbung erreichte der chinesische Finanzdienstleister Ezubao mehr Publikum und folglich auch mehr zahlungsbereite Anleger. Dass alles mehr Schein als Sein war, zeigen jetzt die Ermittlungen gegen das Unternehmen. Die geschätzt sieben Milliarden Euro hohen Anlegergelder flossen laut Ermittlern in den privaten Luxus der Beschuldigten und eben in aufwendige Werbung, damit das Kapital weiter wächst.

Die Yucheng Gruppe gründete 2014 die chinesische Plattform Ezubao und bot kleinen Investoren Anleihen mit verlockenden Renditen zwischen 9 und 14,6 Prozent an. Etwa 900.000 Anleger wurden um sieben Millarden Euro geprellt. Mittels Schneeballsystem wurden Anleger mit neu eingegangenen Investitionen bezahlt. Dass ein derartiges System irgendwann einmal auffliegt, beweist das deutsche Unternehmen S&K. Aufgrund von Unregelmäßigkeiten – etwa 95 Prozent der Finanzierungs- und Leasingsprojekte seien Betrug oder gar nicht existent – wurden im Dezember die Ermittlungen eingeleitet. 21 Mitarbeiter von Ezubao sind verhaftet worden. Ähnlich wie bei S&K flossen die Gelder in einen luxuriösen Lebensstil und Millionengehälter.

Raffinierte Masche im Internet

Gefälschte Internetseiten von Unternehmen, die gar nicht existieren: dabei werden Finanzprodukte in höchsten Tönen gelobt. Viele Anleger lassen sich blenden von einem raffiniertem System der Betrügerei. Hohe Beträge fließen letztlich auf Konten im Ausland. Von dem Geld sehen Anleger in den meisten Fällen nichts mehr.

Anlegern droht ein hoher finanzieller Verlust bis hin zum Totalverlust. Betroffenen wird dringend geraten einen Anwalt hinzuzuziehen, der mögliche Schadensersatzansprüche geltend machen könnte.

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Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Bankrecht & Kapitalmarktrecht, Strafrecht

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