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Mittelstandsanleihen: Hohe Zinsen für „Verzicht“ auf Rückzahlung des Kapitals?

aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

Nach den Anleihebedingungen Ihrer hochverzinsten „Mittelstandsanleihe“ ist deren vorzeitige Rückzahlung durch den Emittenten möglich.

Schauen Sie einfach in Ihre Vertragsunterlagen, Sie werden die Klausel dort finden.

Die Bankzinsen für eine solche Umschuldung sind derzeit extrem niedrig; doch Sie erhalten von Ihrem Mittelstandsunternehmen kein Angebot der vorzeitigen Rückzahlung.

Warum wohl?

Nun, eine refinanzierende Bank will zumindest irgendwann den Darlehensbetrag zurück, wenn schon die Zinsen darauf derzeit so niedrig sind.

Wenn eine Bank einem Mittelstandsunternehmer keinen Kredit für die Umschuldung der Unternehmensanleihe gewährt, was sagt das wohl über Bewertung der Bonität des entsprechenden Unternehmens durch professionelle Kreditgeber aus?

Und glauben Sie wirklich, dass ein Mittelstandsunternehmen, das eine solche Umschuldung nicht vornehmen kann und darüber hinaus meist nicht einmal die Anleihezinsen vertragsgemäß zahlt, in der Lage ist, Ihnen den Anleihebetrag bei Laufzeitende zurückzugewähren?

Wohl kaum!

Vielmehr wird das Unternehmen versuchen, Ihnen für die fällige Anleihe nunmehr wieder eine neue Anleihe mit längerer Laufzeit und noch traumhafteren Zinsen schmackhaft zu machen und dann immer so weiter und fort.

Wie sagte der legendäre Chef der Deutschen Bank, Hermann Josef Abs, so treffend:

„Ich kann Ihnen jede Verzinsung bieten, wenn Sie im Gegenzug auf die Rückzahlung des Kapitals verzichten“.

Wenn Sie nicht so gerne auf die Rückzahlung des Kapitals verzichten möchten, wäre eine Kontaktaufnahme mit der Kanzlei Mertens sinnvoll.

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

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            Rechtsanwalt Rolf Mertens (MERTENS Rechtsanwälte) Rechtsanwalt Rolf Mertens

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