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Nachehelicher Unterhalt für aus dem Ausland stammende Ehegatten

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Der BGH hatte über die Frage zu entscheiden, wie sich der nacheheliche Unterhalt eines aus dem Ausland stammenden Ehegatten im Hinblick auf die Frage des ehebedingten Nachteils bemisst. Ein Deutscher hatte eine Tschechin geheiratet, die in ihrem Heimatland eine recht gute Position mit gutem Verdienst innehatte. Das Gericht hat bei seiner Entscheidung darauf abgestellt, wie sich die Erwerbs- und Verdienstmöglichkeiten der Frau bei ihrem Verbleib in ihrem Heimatland entwickelt hätten. Das von der Frau in Tschechien hypothetisch erzielbare Einkommen wurde lediglich im Hinblick auf Kaufkraftunterschiede an das deutsche Preisniveau angepasst. Sie bekam den Unterhalt, weil sie ohne die Eheschließung ihr Heimatland nicht verlassen und ihre Arbeit nicht aufgegeben hätte.


Rechtstipp vom 04.07.2013
aus der Themenwelt Familie und Beziehung und dem Rechtsgebiet Familienrecht

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