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Porsche-Rückruf: 60.000 Cayenne und Macan betroffen

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Das Kraftfahrtbundesamt hat festgestellt, dass in 60.000 Porsche Cayenne und Macan unzulässige Abschalteinrichtungen verwendet werden. Die aktuellen Erkenntnisse beziehen sich dabei aber wohl nicht auf die Rückrufaktion, die bereits Ende des vergangenen Jahres angekündigt wurde und weitaus weniger Autos betraf.

Der aktuelle Rückruf soll 60.000 Porsche-SUV betreffen, darunter der Cayenne 4,2 Liter als 8-Zylinder „V“ sowie die Porsche Macan mit dem 6 Zylinder 3 Liter-V-Motor. Unklar – aber wahrscheinlich – ist, dass auch der 3-Liter-Cayenne betroffen ist. Beide Autos gehören der Schadstoffklasse 6 an.

Rechtsanwalt Dr. Gerrit Hartung: „Für die Eigentümer des ‚kleinen‘ Cayenne macht das aber eigentlich keinen Unterschied, ob ein Auto von ein oder zwei Rückrufen betroffen ist – dadurch steigen allenfalls die Aussichten auf eine erfolgreiche Rückgabe im juristischen Verfahren.“ Der Kooperationsanwalt der IG Dieselskandal empfiehlt angesichts drohender Fahrverbote sich zeitnah um die Rückgabe eines betroffenen Porsche oder um Schadensersatz zu kümmern.

Hartung vertritt bereits zahlreiche Eigentümer von Panamera, Cayenne und Macan in gerichtlichen und außergerichtlichen Verfahren und bieten bei fehlender Deckung durch die Rechtschutzversicherung grundsätzlich für 6 oder 8-Zylinder-Diesel-Modelle eine kostenlose Erstberatung und bei Bedarf eine attraktive Prozesskostenfinanzierung an.

Bei der aktuell festgestellten Manipulation soll es sich u. a. um eine unzulässige Aufwärmvorrichtung handeln, die dem Motor auf dem Prüfstand eine optimale Schadstoff-Verarbeitung beschert. Außerhalb der Laborbedingungen läuft der Softwaremodus nicht an und der Motor produziert unterhalb bestimmter Temperaturen deutlich zu viel Stickoxid. Allein beim Macan waren den KBA-Prüfern insgesamt 5 Unzulässigkeiten aufgefallen, die sich in die Abgasverarbeitung entgegen der Zulassungsgenehmigung einschalten.

„Das KBA hat im Zuge von Messungen Abschalteinrichtungen festgestellt, die unzulässig sind. Aus diesem Grunde wurde per Bescheid am 14.05. bzw. 16.05. ein verpflichtender Rückruf eingeleitet“, teilt das Bundesverkehrsministerium aktuell anfragenden Medien mit. Aufgrund der eingebauten Abschalteinrichtungen könne es im Betrieb der Fahrzeuge zu erhöhten NOx-Emissionen kommen.“ Porsche muss diese Manipulationen entfernen.

Dr. Hartung: „Wie das Auto anschließend läuft und wie die Verbrauchswerte aussehen, steht in den Sternen!“


Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Kaufrecht, Verkehrsrecht

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