Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

Rudolf Wöhrl AG: Voraussichtliche Insolvenzquote liegt zwischen 10 und 20 Prozent

(3)

Das Modeunternehmen Rudolf Wöhrl AG hat offenbar wieder eine Zukunft. Ein Investor wurde gefunden; ein Enkel des Firmengründers steigt ein. Für die Gläubiger sind das aber nur bedingt gute Nachrichten. Denn die Insolvenzquote wird voraussichtlich nur zwischen zehn und zwanzig Prozent liegen.

„In ähnlichen Fällen hat es zwar schon deutlich schlechtere Insolvenzquoten gegeben. Doch das ist für die Anleger nur ein schwacher Trost. Sie müssen mit hohen finanziellen Verlusten rechnen“, sagt Rechtsanwalt Sebastian Rosenbusch-Bansi von der Kanzlei Cäsar-Preller in Wiesbaden.

Die Rudolf Wöhrl AG hatte 2013 eine Unternehmensanleihe mit einer fünfjährigen Laufzeit und einem Volumen von 30 Millionen gegeben (WKN: A1R0YA / ISIN: DE000A1R0YA4). Am 12. Februar 2018 wäre die Anleihe zur Rückzahlung fällig. Statt eines jährlichen Zinskupons von 6,5 Prozent müssen die Anleger nun mit hohen Verlusten rechnen.

„Neben dem Insolvenzverfahren haben die Anleger aber auch noch andere rechtliche Möglichkeiten, um die finanziellen Verluste zu kompensieren“, so Rechtsanwalt Rosenbusch-Bansi. In Betracht kommt dabei die Geltendmachung von Ansprüchen auf Schadensersatz. Die Forderungen können sich dabei auch gegen die Anlageberater bzw. Vermittler richten. Denn die Anleger haben einen Anspruch auf eine ordnungsgemäße Anlageberatung. Sofern ein Beratungsvertrag zustande gekommen ist, muss die Beratung anleger- und anlagerecht erfolgen. Dazu gehört auch die umfassende Aufklärung über die bestehenden Risiken der Geldanlage. „Wurden Risiken verschwiegen oder nur unzureichend dargestellt, kann dies Schadensersatzansprüche begründen“, erklärt Rechtsanwalt Rosenbusch-Bansi.

Zudem hätten die Anlagevermittler das Geschäftsmodell der Wöhrl-Anleihe auch auf seine Plausibilität hin überprüfen müssen. Ist dies nicht geschehen, können ebenfalls Schadensersatzansprüche entstanden sein.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit geschädigte Anleger.

Mehr Informationen: www.anlegerschutz-news.de

Kanzleiprofil

Seit nunmehr 20 Jahren betreuen wir unsere Mandanten bundesweit in fast allen Rechtsgebieten, wobei wir großen Wert auf den persönlichen Kontakt legen. Nur durch den intensiven Austausch mit dem Mandanten kann ein ergebnisorientiertes Arbeiten stattfinden. Dies ermöglicht die Größe der Kanzlei, die einen umfassenden Service bei gleichzeitiger individueller Betreuung sicherstellt.

Und zwar nicht nur in Wiesbaden, sondern darüber hinaus auch in unseren Sprechstundenorten: Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, München, Bad Harzburg, Puerto de la Cruz (Teneriffa) und Lugano (Schweiz).

Rechtsanwalt Sebastian Rosenbusch-Bansi

Kanzlei Cäsar-Preller


Rechtstipp vom 18.02.2017
aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema

Rechtstipps des Autors

Alle Rechtstipps von Rechtsanwalt Sebastian Rosenbusch-Bansi (Rechtsanwaltskanzlei Cäsar-Preller)

Ihre Spezialisten

Damit Sie wissen, wann Sie im Recht sind

Neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter.

Damit Sie wissen, wann Sie im Recht sind

Informationen über aktuelle Gesetzesänderungen, neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter

Ihre E-Mail-Adresse wird nur für den anwalt.de-Newsletter verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können den anwalt.de-Newsletter jederzeit wieder abbestellen.