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Schiffsfonds – Betrug am Anleger!

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Vorsicht mit Schiffsfonds! Auch der aktuellen Wirtschaftspresse kann wieder einmal entnommen werden, dass sich die Lage am Weltmarkt für Schiffsfonds nicht unbedingt für Anleger verbessert.

Bereits 8 % Rendite werden häufig von Initiatoren der Schiffsfonds prognostiziert, in der Vergangenheit wesentlich mehr. Alles Lug und Trug? Keiner erzählt den Anlegern, dass die Nachfrage am Weltmarkt nicht prognostizierbar ist und die Renditeentwicklung einem „hohen Seegang“ gleicht. Dies, weil Charterraten gerne einige Jahre um 10 % oder mehr steigen, dann aber auch um 12 % sinken können. Für die einzelnen Jahresergebnisse sind das noch Zahlen, die wenig beeindrucken. Tatsächlich werden die Anleger aber meist als Treuhandkommanditisten auf Jahre hinweg gebunden. Dass langfristig aber nicht mit der Beruhigung von Renditeschwankungen gerechnet werden kann, bedeutet nichts anderes, als dass ausschließlich Geld von Anlegern in diese Anlageform investiert werden sollte, was man nicht benötigt.

Schon gar nicht Geld, was man meint, für langfristige Zeiträume dann insgesamt doch sicher anbieten zu können. Kaum ein Vermögensberater erklärt dem Anleger nämlich, das am Markt Einbrüche der Nachfrage existieren, die dazu führen, dass die maßgeblichen Indizes um 70 % oder sogar 90 % sanken. Und was dies für ein Frachtschiff bedeutet, kann man sich ja vorstellen.

Damit bestehen Schwankungen zulasten der Anleger, die tatsächlich zwar kurzfristig in manchen Jahren ggf. schon völlig irreale Gewinne ermöglichen können, insgesamt aber auch über lange Jahre lediglich ein hochspekulatives Investment ermöglichen. Wer gar das eingesetzte Kapital innerhalb von 15 oder 20 Jahren verdoppelt, der muss u. E. schon unglaubliches, ja schon fast unwirkliches Glück haben.

Es gibt jedenfalls u. E. eine schier unübersehbare Anzahl gescheiterter Schiffs- und Containerfonds.

Zu unberechenbar halten wir die Weltwirtschaft und deren Nachfrage oder auch weitere fondspezifischen Gefahren wie Tonnage-Steuern sowie deren Vor- und Nachteile. Zu unberechenbar halten wir auch die Tatsache, dass das Fondsmanagment immer die richtigen Entscheidungen trifft und der Wechselkurs für den Anleger günstig ist. Der Dollar machte hier einiges für Anleger von Schiffsfonds in der Vergangenheit möglich oder auch kaputt. Und so wird es wieder sein.

Für die Altersvorsorge ist diese Anlageform völliger Blödsinn, da man mit der Rückzahlung des Geldes nicht rechnen kann.

Und Vorsicht: Nach 10 Jahren sind Ansprüche auf Schadensersatz gegenüber Ihrer Bank oder Ihrem Vermittler verjährt und zwar taggenau an dem Tag, an welchem Sie die Beitrittserklärung unterzeichnet haben. 10 Jahre später sind alle, die Ihnen etwas vorgelogen haben, aus dem Schneider. Lassen Sie sich nicht hinhalten nach dem Motto, die Renditen werden weiterfließen. Tun die Renditen nämlich im Zweifel eben nicht.

Übersenden Sie uns Ihre Beitrittserklärung. Wir haben seit Jahrzehnten mehrfach Opfer von Schiffsfonds wiederholt gegenüber vermittelnden Banken und Vermittlern erfolgreich vertreten.

Sehen wir Erfolgsaussichten, unterbreiten wir ein kostenfreies Angebot für Ihre rechtliche Interessenvertretung.


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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