Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

Schrottimmobilien: Rückabwicklung des Kaufs

(16)

Der Schaden, der durch sogenannte Schrottimmobilien angerichtet wurde, ist immens. Etliche Menschen sind in der Hoffnung auf eine sichere Kapitalanlage auf unseriöse Anbieter hereingefallen, haben sich verschuldet und können die Raten für die Kredite nicht mehr bezahlen. „Der beste Ausweg aus dieser Situation ist die Rückabwicklung des Kaufs", sagt Fachanwalt Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Wiesbaden.

Um eine Rückabwicklung des Geschäfts zu erreichen, müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Idealerweise lässt sich den Anbietern eine Falschberatung nachweisen. „Ob eine Falschberatung vorliegt, muss aber immer im Einzelfall geprüft werden", erklärt Cäsar-Preller. Wichtig ist dabei, dass die Immobilie tatsächlich zu Anlagezwecken erworben wurde. „In diesem Fall hat der BGH festgelegt, dass der Käufer umfassend über alle Risiken, die mit dem Erwerb der Immobilie zusammenstehen, aufgeklärt werden muss", so der Experte.

Immobilien sind ganz unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. So können die Mieteinnahmen schwanken und niedriger ausfallen als erhofft oder das Gebäude steht leer und die Mieteinnahmen bleiben aus. „Lage und Zustand der Immobilie spielen dabei eine große Rolle", ergänzt Cäsar-Preller. Gerade in ländlichen Gegenden kann es teilweise sehr schwer sein, Immobilien zu vermieten, während in Ballungsräumen Wohnungen oft knapp sind. „In den Beratungsgesprächen wurden unserer Erfahrung nach den Käufern in vielen Fällen aber unseriöse Versprechungen gemacht und mit viel zu hohen Mieteinnahmen gerechnet. So sollte vorgetäuscht werden, dass sich die Investition schnell amortisiere und Kredite ganz einfach abbezahlt werden können. Die Realität sah dann jedoch oft ganz anders aus", schildert Cäsar-Preller aus der Praxis. Die Kredite konnten nicht bedient werden, die Schulden bedrohten die Existenz.

Wurden die Käufer nicht entsprechend über die Risiken aufgeklärt, können Ansprüche auf Schadensersatz bestehen. Die können dann auch zur Rückabwicklung des kompletten Geschäfts führen. „Das heißt, der Erwerber der Schrottimmobilie wird so gestellt, als ob er die Immobilie nie gekauft hätte", erklärt Cäsar-Preller.

Um Ansprüche auf Schadensersatz beziehungsweise Rückabwicklung durchsetzen zu können, sollten sich Käufer von Schrottimmobilien an einen erfahrenen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. Dieser kann sämtliche Unterlagen überprüfen und feststellen, ob erfolgversprechende juristische Schritte eingeleitet werden können.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit die Käufer von Schrottimmobilien.

Mehr Informationen: http://www.caesar-preller.de/aktuelles/artikel/anlegerschutz/

Kanzleiprofil:

Seit nunmehr 17 Jahren betreuen wir unsere Mandanten bundesweit in fast allen Rechtsgebieten, wobei wir großen Wert auf den persönlichen Kontakt legen. Nur durch den intensiven Austausch mit dem Mandanten, kann ein ergebnisorientiertes Arbeiten stattfinden. Dies ermöglicht die Größe der Kanzlei, die einen umfassenden Service bei gleichzeitiger individueller Betreuung sicherstellt.

Und zwar nicht nur in Wiesbaden, sondern darüber hinaus auch in unseren Sprechstundenorten: Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, München, Bad Harzburg, Puerto de la Cruz (Teneriffa) und Lugano (Schweiz).

Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller

Villa Justitia, Uhlandstraße 4
65189 Wiesbaden

Telefon: (06 11) 4 50 23-0
Telefax: (06 11) 4 50 23-17
Mobil: 01 72 - 6 16 61 03

E-Mail: kanzlei@caesar-preller.de

www.caesar-preller.de


Rechtstipp vom 12.11.2013
aus der Themenwelt Rechte betrogener Käufer und dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema

Rechtstipps des Autors

Alle Rechtstipps von Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller (Rechtsanwaltskanzlei Cäsar-Preller)

Damit Sie wissen, wann Sie im Recht sind

Informationen über aktuelle Gesetzesänderungen, neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter

Ihre E-Mail-Adresse wird nur für den anwalt.de-Newsletter verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können den anwalt.de-Newsletter jederzeit wieder abbestellen.