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Standmitteilungen bei Lebensversicherungen besser gesetzlich geregelt

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Beschönigungen der Lebensversicherungen werden gebremst!

Am 1. Juli 2018 wurde die neue Reform für strengere Regeln für die Standmitteilungen der Versicherer in Kraft gesetzt. In der Vergangenheit haben die Versicherungen häufig erforderliche Informationen zu dem Rückkaufwert der Lebensversicherungen zurückgehalten oder nur teilweise zukommen lassen.

Manche Versicherer sollen ihre jährliche Standmitteilung bereits angepasst haben. In der Standmitteilung soll der Versicherungsnehmer über den Wert seiner Lebensversicherung aufgeklärt werden. Tatsächlich enthalten allerdings fast alle Standmitteilungen, die an Kunden rausgegangen sind, genauso wenig Informationen wie vorher. Es sollen teilweise Informationen über die aktuelle Verzinsung komplett fehlen.

Versicherungen müssen in Standmitteilung alle wichtigen Informationen mitteilen

Folgende Angaben sind verpflichtend:

  • der aktueller Rückkaufswert des Vertrages
  • die Leistung, falls Todesfall eintrifft
  • die Ablaufleistung, die nach unveränderter Fortführung bei Ablauf des Vertrages gezahlt wird, kurz gesagt der Gesamtwert
  • die Endsumme, den Versicherte bei Verzicht auf Zahlung weiterer Beiträge erhalten würden (beitragsfreie Leistung)

Die meisten Versicherungen, die ihre Standmitteilungen abgeändert haben, werden Informationen über die Ablauflaufleistungen und beitragsfreie Leistungen klar kommuniziert, erläutert Henning Kühl, Chefaktuar der Policen Direkt-Gruppe. Viele kleine Versicherungsunternehmen und auch einige -konzerne scheinen mit den Anpassungen jedoch noch zu warten, da der Großteil der 14.000 Kundeninformationen erst im November verschickt wird.

Neukunden müssen eingezahlte Prämien angegeben werden

Bei neuabgeschlossenen Lebensversicherungen müssen auch die gesparten Beiträge gesondert angezeigt werden, begrüßt der Bund der Versicherten. Bestandskunden müssen hingegen gezielt den Wunsch äußern, um diese Informationen zu erhalten. 

Der Grund für die Änderungen ist die EU-Versicherungsvertriebsrichtlinie (IDD). Das deutsche Umsetzungsgesetz dazu ist am 23. Februar 2019 in Kraft getreten.

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