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VW-Abgasskandal: EU-Kommission hält grundsätzlichen Schadensersatzanspruch für möglich

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Es kommt Bewegung in die Debatte um den VW-Abgasskandal, denn unter Umständen dürfte sich herausstellen, dass europäische Betroffene einen grundsätzlichen Schadensersatzanspruch haben. Derzeit wird sogar diskutiert, ob Fahrzeuge mit AE189 -Motor in Deutschland überhaupt weiterverkauft werden dürfen. Entsprechende Vorschläge werden derzeit in den damit befassten Ministerien und im VW-Untersuchungsausschuss diskutiert. Fürsprecher zitieren eine entsprechende EU-Richtlinie, nach der schon die Neuwagen nicht hätten verkauft werden dürfen, da sie fehlerhaft waren und gegenteilige Bescheinigungen gar nicht hätten ausgestellt werden dürfen.

Rechtsanwalt Cäsar-Preller aus Wiesbaden: „Dadurch sinkt der Wert von insgesamt 8,5 Millionen PKW, die in Europa mit der Schummel-Software unterwegs sind, erheblich. Amerika ist dagegen mit einem Stand von 500.000 zu entschädigenden Fahrzeugbesitzern eher ein kleiner Fisch im aktuellen VW-Problemteich.

Unabhängig davon raten Rechtanwälte wie der Wiesbadener Joachim Cäsar-Preller, zeitnah Ansprüche aus dem Kaufrecht gegen Händler und Hersteller anzumelden. Cäsar-Preller: „Die Termine für die Rückrufaktionen stehen immer noch in den Sternen. Autofahrer sollten jetzt eine Frist setzen und anschließend vom Vertrag zurücktreten – das ist ihr gutes Recht, da ein Mangel besteht und offensichtlich nicht abgeschaltet werden kann.“

Derzeit kann mit Spannung der Streit zwischen der EU-Kommission und Volkswagen erwartet werden, denn während die Kommission einen grundsätzlichen Schadensersatzanspruch für denkbar hält, ist Wolfsburg davon natürlich weit entfernt. Cäsar-Preller: „Die Anerkenntnis eines generellen Schadensersatzanspruchs wäre ein grundsätzliches Anerkenntnis der Schuld.“

Cäsar-Preller vertritt bereits zahleiche Opfer des VW-Abgasskandals. Er empfiehlt, zur persönlichen Rechtewahrung einen im Thema erfahrenen Rechtsanwalt hinzuzuziehen.

Mehr Informationen: http://www.vwklage.com/

Kanzleiprofil:

Seit nunmehr 20 Jahren betreuen wir unsere Mandanten bundesweit in fast allen Rechtsgebieten, wobei wir großen Wert auf den persönlichen Kontakt legen. Nur durch den intensiven Austausch mit dem Mandanten, kann ein ergebnisorientiertes Arbeiten stattfinden. Dies ermöglicht die Größe der Kanzlei, die einen umfassenden Service bei gleichzeitiger individueller Betreuung sicherstellt.

Und zwar nicht nur in Wiesbaden, sondern darüber hinaus auch in unseren Sprechstundenorten: Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, München, Bad Harzburg, Puerto de la Cruz (Teneriffa) und Lugano (Schweiz).

Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller


Rechtstipp vom 02.11.2016
aus der Themenwelt Rechte betrogener Käufer und dem Rechtsgebiet Kaufrecht

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