Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

Betriebsausfallversicherung: Video erklärt, warum Versicherungen bei Corona-Schäden zahlen müssen

  • 4 Minuten Lesezeit
  • (4)

Versicherte wollen zu Recht Entschädigungen aus den Versicherungsverträgen, die sie für eine Betriebsunterbrechung abgeschlossen haben. Doch viele Versicherungen mauern. Sie versuchen, sich mit Formalien aus der Verantwortung zu stehlen. Zu Unrecht, wie Anwalt Hartmut Göddecke, Siegburg, in dem Video zur Betriebsausfallversicherung erklärt.

Sie wurden unter verschiedenen Bezeichnungen verkauft; sei es als Betriebsausfallversicherungen, Betriebsunterbrechungsversicherungen, Betriebsschließungs- oder Praxisausfallversicherungen. Gemeinsam ist, dass sie Schäden finanziell abfedern sollten, die sich unter anderem aus auftretenden Krankheiten ergeben.

Jetzt scheint es vielen Versicherern zu viel zu werden. Sie weigern sich, den Versicherten das zu Recht geforderte Geld zu überweisen. Damit könnten die leidgeprüften Unternehmer ihre Löcher in den Corona-gebeutelten Kassen stopfen. Wie das Landgericht Mannheim Ende April bereits feststellte: vollkommen zu Recht besteht die Forderung der Versicherten.

In dem Video erklären wir kurz, aber ausführlich genug, warum Versicherte sich nicht mit der abweisenden Schulter der Versicherungen zufriedengeben sollten. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Versicherer es vollkommen ablehnen, die Schäden zu regulieren, oder ohne vernünftige Begründung bereit sind, lediglich 15 % zu zahlen. Warum also sollte ein Versicherter auf 85 % seines Anspruchs verzichten, wenn doch dem Grunde nach alles für den Versicherten spricht.

Doppelter Vorteil für versicherte Betriebe

Rückenwind für Versicherungsnehmer von Betriebsunterbrechungsversicherungen gibt es reichlich. So hat das Landgericht Mannheim bereits Ende April 2020 in einem Corona-Fall entschieden, dass Versicherungsbedingungen – wenn sie unklar formuliert worden sind – zu Gunsten des Versicherungskunden auszulegen sind.

Das hört sich vollkommen nachvollziehbar an und ist logisch, denn es liegt ja in der Hand der Versicherungskonzerne, für Klarheit zu sorgen – sie sind es ja, die die Regelungen treffen und entscheiden, was sie versichern wollen. Sind sie nicht in der Lage dafür zu sorgen, dass Versicherungsverhältnisse eindeutig gefasst werden, müssen sie zwangsläufig dafür die Konsequenzen tragen.

Massiver finanzieller Rückenwind ist für versicherte Unternehmen zu spüren, denn wer die Kosten nicht tragen kann oder will, kann ganz einfach auf die Hilfe von Finanzierern zurückgreifen. Solche Prozesskostenfinanzierer stemmen alle Aufwendungen, die im Rahmen eines Gerichtsverfahrens anfallen. Der versicherte Betrieb trägt keinerlei wirtschaftliches Risiko. Wird der Prozess gewonnen, so erhält das Unternehmen den ausgeurteilten Betrag abzüglich einer Erfolgsbeteiligung – erweist sich der Gang zum Gericht als Fehlschlag, muss der Betrieb keine finanziellen Folgen tragen.

Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen – besser mit Anwalt 

Wir sehen darüber hinaus noch viel mehr Möglichkeiten, die Versicherungswirtschaft wegen der Corona-Krise mit ins Boot zu ziehen. Einige Details gehen weit über das hinaus, was man in einem Film speziell für die Betriebsunterbrechungsversicherungen darstellen kann. Da lohnt sich das Gespräch mit einem Anwalt besonders – persönlich, telefonisch oder als Videokonferenz, ganz individuell zugeschnitten.

Besser ist es in jedem Fall, sich qualifizierten Rat zu holen, als sich ganz allein mit ausgebufften Juristen der Versicherung zu zanken.

Es sprechen viele objektive Gründe dafür, einen Anwalt an seine Seite zu ziehen. Wichtig ist dabei die Auswahl. Welcher Anwalt stellt mir das beste know-how zur Verfügung, damit ich höchstmögliche Sicherheit habe? Die fachliche Seite ist entscheidend.

Wir bieten mit unserer seit 25 Jahren auf Vermögensfragen spezialisierten Anwaltskanzlei auf Seiten der Versicherten den Versicherungen massiv Paroli. Der Grund ist klar: Weil wir nicht nur die rechtliche Situation richtig einschätzen, sondern weil wir auch schwer zu durchschauende Tricks und die manchmal fiesen Kniffe kennen, mit denen Versicherte über den Tisch gezogen werden sollen.

Wir geben Versicherten Transparenz von Anfang an

Wir stehen für Transparenz: Deshalb haben wir das Video gedreht. Denn so können Sie verlässlich für sich entscheiden, ob Sie mit uns zusammenarbeiten wollen. Und wenn Sie wissen möchten, was unsere bisherigen Mandanten über uns und die fachliche Seite unserer Arbeit sagen, dann besuchen Sie uns auf unserer Bewertungsplattform https://rechtinfo.de/bewertungen/

Oder Sie wollen weitere Hintergründe wissen, dann gehen Sie direkt auf unsere Webseite zum Blogartikel zur Betriebsausfallversicherung (https://rechtinfo.de/versicherungsrecht/uebernimmt-meine-betriebsausfallversicherung-die-corona-bedingten-schaeden/) und erfahren noch mehr Einzelheiten hier (https://rechtinfo.de/versicherungsrecht/betriebsunterbrechungsversicherung/).

Auch finanziell stehen wir für Klarheit: Ein erstes Gespräch oder Telefonat dient Ihnen, um uns und unsere Vorgehensweise kennen zu lernen als auch eine erste Einschätzung Ihrer konkreten Lage zu erhalten. Das ist selbstverständlich kostenfrei. Wir werden erst dann für Sie tätig, wenn Sie das – wie viele andere, denen die Versicherer übel mitspielen – ausdrücklich wünschen.

Fazit

Selbst wenn Sie meinen, dass Versicherungen am längeren Hebel sitzen: Informieren Sie sich qualifiziert, sehen Sie sich das Video an – und wenn Sie dann noch unsicher sind: Sprechen Sie direkt mit uns.

Wir reden Klartext – keine unklaren Formulierungen, wie in Versicherungsbedingungen.

Wir beraten: rechtlich und redlich.

Göddecke Rechtsanwälte



Artikel teilen:


Sie haben Fragen? Jetzt Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema

Rechtstipps des Autors

Ihre Spezialisten