crypto.com Betrug? Geld zurück nach Betrugsmasche möglich?

  • 8 Minuten Lesezeit
crypto.com Betrugsmasche

Derzeit missbrauchen Finanzbetrüger bekannte Kryptobörsen, um Betrugsopfer um ihr Erspartes zu bringen. Hierbei kommt es unter anderem zu einem crypto.com Betrug, da crypto.com als einfach zu bedienende Kryptobörse den Tätern viele Möglichkeiten bietet, zügig an das Euroguthaben oder die Kryptowährungen der Betroffenen zu gelangen.

Bei einer crypto.com Betrugsmasche liegt letztlich ein Anlagebetrug vor. Dass hierbei zumeist Kryptowährungen das Ziel der betrügerischen Broker und unseriösen Trader sind, ist in strafrechtlicher Hinsicht nicht wichtig. 

Denn Kryptowährungen zählen zu den geschützten Vermögensgütern, die im Rahmen eines Anlagebetrugs von den Tätern ins Visier genommen werden können.

Update vom 04.03.2024: Durchschlagender Ermittlungserfolg gegen Anlagebetrug! 

Vor dem Landgericht Göttingen wurden jetzt drei Täter zu langen Haftstrafen verurteilt. Diese drei Scammer hatten unseriöse Trading-Plattformen betrieben und unschuldige Menschen um mehr als 20 Millionen Euro "erleichtert". 

Jetzt müssen die perfiden Abzocker endlich in den Knast - Gott sei Dank! Siehe unter diesem Link. Den betroffenen Investoren fällt ein Stein vom Herzen.

Erst vor kurzem hatte die Zentralstelle Cybercrime aus Bayern siebenstellige Vermögenswerte von betrügerischen Brokern beschlagnahmt. Auf diesem Wege konnte das verloren geglaubte Geld zu den Betrugsopfern zurückgebracht werden. Hier ist der Link mit weiteren Informationen. 

Wir sehen dadurch, dass wir mit genügend Druck gegen die Finanzkriminellen vorgehen können. Wer sich vor dem Hintergrund dieser massiven Ermittlungserfolge nicht endlich wehrt, ist selbst schuld!

Soforthilfe bei crypto.com Betrugsmasche benötigt?

Auf der Website

anlagebetrug.de

finden geschädigte Geldanleger tiefergehende Informationen zum Anlagebetrug, auch in Bezug auf die gängigen Betrugsmaschen mit Kryptowährungen. Grundsätzlich ist Betroffenen einer crypto.com Betrugsmasche anzuraten, sich zeitnah gegen den Betrugsvorfall zur Wehr zu setzen. 

Andernfalls könnten die betrügerischen Broker die Zeit nutzen, die im Wege des Betrugs erhaltenen Vermögenswerte auf verschiedene Auslandskonten und Kryptowallets zu verteilen. Dies würde die effektive Rechtsverfolgung erschweren. 

  1. Betrug von Tätern über crypto.com? 
  2. Sie erhalten keine Auszahlung?
  3. Gegen Betrugsmasche wehren!
  4. Anwalt informieren. Kostenfrei anfragen.

Tathergänge lassen ein bestimmtes Muster für die crypto.com Betrugsmasche erkennen

Die uns zugetragen wordenen Betrugsfälle, in denen crypto.com von den Finanzbetrügern als Zwischenstation genutzt wurde, ähneln sich im Ablauf. Zumeist stoßen die späteren Betrugsopfer im Internet auf eine Trading-Plattform. Diese ominöse Trading-Plattform wurde zuvor auf verschiedenen Kanälen oder durch einen Direktkontakt beworben.

So finden sich auf Telegram, Facebook, Twitter, YouTube und in WhatsApp sowohl Werbevideos, als auch unmittelbare Kontaktmöglichkeiten zu den angeblich seriösen Brokern und Plattformen. 

Stets heißt es in diesen Marketingbotschaften, die in Frage stehende Trading-Plattform biete außergewöhnliche Möglichkeiten, am Finanzmarkt zu partizipieren. 

Betrug bei crypto.com von den Tätern "gut durchgedacht"?

Den Betroffenen wird durch die Werbeschaltungen und der Aufmachung solcher unseriösen Trading-Plattformen suggeriert, sie hätten es mit einem vertrauenswürdigen Finanzdienstleister zu tun. 

Hierbei wird seitens der betrügerischen Trader erwähnt, dass besonders Kryptowährungen zukünftig enorme Kurssteigerungen versprechen würden. Man müsse jetzt und keinesfalls später in den Kryptomarkt einsteigen, ansonsten wäre die „Jahrhundertchance“ wohl vertan (siehe auch Broker zahlt nicht aus).

Der eigentliche crypto.com Betrug beginnt dann, wenn die Betrugsopfer sich aufgrund der ihnen mitgeteilten Informationen dazu bewegen lassen, bei crypto.com Euroeinzahlungen oder Kryptotransaktionen vorzunehmen. Schlussendlich gilt es dann, das Geld vom Broker zurückfordern zu müssen und hierfür die richtigen Schritte zu unternehmen.

Einzahlung und Auszahlung beim crypto.com Betrug verläuft im ersten Schritt unproblematisch

Die Täter weisen ihre Betrugsopfer konkret an, welche Summen auf welches Konto bei crypto.com zu bewegen sind. Dies kann sowohl in Form einer Euroüberweisung, als auch durch eine Einzahlung mit Bitcoin oder anderen Kryptowährungen geschehen. 

Falls eine Banküberweisung angeleitet wird, sollen die Betroffenen im weiteren Verlauf mit dem Euroguthaben bei crypto.com verschiedene Kryptowährungen erwerben. 

Es geht weiter! Leider!

Doch dies ist nur der Anfang der crypto.com Betrugsmasche, denn die frisch gekauften Kryptowährungen sollen nun mehr an die eigentliche Trading-Plattform transferiert werden. Siehe auch: Blockchain Betrugsmasche.

Hierfür werden den Betrugsopfern konkrete Walletadressen mitgeteilt. Die Täter spielen den Betroffenen vor, dass es sich um Walletadressen einer seriösen Trading-Plattform handelt, auf der die soeben erworbenen Kryptowerte gewinnbringend investiert werden könnten. 

Wie geht es dann weiter?

Daraufhin überweisen die Betrugsopfer ihre Kryptowährungen von crypto.com auf die Zieladressen der Täter - ohne zu diesem Zeitpunkt zu ahnen, dass die besagte Trading-Plattform garnicht existiert. 

Der gesamte Vorgang ist bis zu diesem Punkt für die Betroffenen noch als unauffällig zu bewerten. Denn die eifrigen Finanzdienstleister „helfen“ dabei, sich einen Account bei crypto.com anzulegen, dorthin Geld zu überweisen, die Kryptotransaktionen durchzuführen und vieles mehr. 

Es herrscht in diesem Anfangsstadium einer crypto.com Betrugsmasche ein regelrechtes Abhängigkeits- und Vertrauensverhältnis vom Betrugsopfer zum Tätern vor.

Probleme bei der Auskehrung angeblicher Tradinggewinne lassen die crypto.com Betrugsmasche auffliegen

Der oben beschriebene, initiale Kontakt zu den Tätern, die sich als seriöse Trader ausgeben, sowie die Vornahme von Finanztransaktionen auf crypto.com hin zu der betrügerischen Trading-Plattform ist zunächst für die Betrugsopfer nicht als Betrug erkennbar. Erst Wochen oder Monate später zeigt sich, auf was sich die letztlich geschädigten Geldanleger eingelassen haben.

In der Zwischenzeit werden den Betroffenen erhebliche Kursgewinne auf der angeblich seriösen Trading-Plattform präsentiert: es werden Chartverläufe manipuliert, Gewinnanzeigen gefälscht, Tradingoberflächen angezeigt, Derivathandel und Optionsscheine angeboten. 

Doch nichts davon ist real, es handelt sich bei diesen Handelsplattformen nicht um tatsächliche Handelsplattformen. Es sind schlicht und ergreifend grafische Oberflächen erstellt worden, die lediglich den Anschein vorgenommenen Tradings erwecken.

Scheingewinne bei den Betrugsfällen über crypto.com!

Aufgrund der angezeigten Scheingewinne entscheiden sich die Betrugsopfer früher oder später dazu, eine Auszahlung ihrer anscheinend erzielten Gewinne von der Trading-Plattform zu fordern. Immerhin möchten Geldanleger zu Recht bisher unrealisierte Gewinne „dingfest“ machen und diese auf das eigene Bankkonto auszahlen lassen. 

Doch die Auszahlung erfolgt nicht. Die Opfer realisieren, dass sie vom Broker betrogen worden sind.

Seitens der betrügerischen Trader wird eine Auszahlung blockiert. Dies kann unter Angabe verschiedener Gründe geschehen. Die Betrugsopfer bemerken zum ersten Mal, dass etwas nicht stimmen kann: die Einzahlungen verliefen problemlos, die Auszahlung hingegen wird nicht erlaubt.

Es werden plötzlich Gebühren, Steuern, Liquiditätsnachweise und Spiegeltransaktionen verlangt

Anstatt des zugesagten Auszahlungsbetrags erhalten die Betroffenen weitere Einzahlungsaufforderungen. Die Täter führen eine Unmenge an Begründungen an, weshalb weitere Einzahlungen erforderlich sein sollen, bevor das investierte Geld und die angeblichen Gewinne ausgekehrt werden könnten.

So werden beispielsweise Gebühren für das Trading verlangt. Von diesen Gebühren war zu Beginn keine Rede. Darüber hinaus erhalten Betroffene verschiedene Dokumente zugeschickt, die angeblich entstandene Steuerlasten aufzeigen.

Ferner werden Liquiditätsnachweise und Spiegeltransaktionen verlangt. All dies sei notwendig, um die „Gewinne“ auszahlen zu können.

Tricks der Täter kennen

Hierbei handelt es sich allerdings um weitere Betrugsversuche. Es sind keine echten Gebühren entstanden, keine Steuern an die Trading-Plattform abzuführen, und der ominöse Liquiditätsnachweis und die Spiegeltransaktion soll nur weiteres Geld von den bereits geschädigten Personen erbeuten. 

Konkrete Hinweise zu einzelnen, betrügerischen Brokern finden Sie hier: schwarze Liste Broker.

Die Täter schrecken auch nicht davor zurück, im Rahmen von solch einem crypto.com Betrug den Namen der Kryptobörse zu missbrauchen. So werden Schriftstücke versendet, die angeblich von crypto.com oder „der Blockchain“ ausgestellt worden sind. 

Update: Immer mehr Betroffene melden sich bei mir zur Betrugsmasche über crypto.com!

Aktuell erhalte ich mehr und mehr Zuschriften von Geschädigten, die über crypto.com von betrügerischen Brokern und unseriösen Trading-Plattformen abgezockt worden sind. Dabei zeigt sich in meiner anwaltlichen Fallbearbeitung, dass crypto.com bei Betrugsfällen kooperativ mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeitet.

Für die Ermittlungsbehörden, welche ich im Sinne meiner Mandantschaft einschalte, ist crypto.com nach einer Betrugsmasche schnell zu erreichen. Dies ist insbesondere für die notwendige Datenabfrage relevant. Denn es muss feststehen, auf welche Zielwallets die Täter die quasi gestohlenen Kryptowährungen eingezahlt haben - und inwieweit diese zurück zu crypto.com gewandert sind.

In vielen Betrugsfällen, die mir zu crypto.com geschildert werden zeigt sich, dass die Täter zunehmend organisierter und professioneller vorgehen. Erst kürzlich berichtete die Tagesschau zu einem empfindlichen Ermittlungserfolg gegen eine betrügerische Bande, die aus mehreren Ländern heraus operierte.

Abzocke crypto-com Scam

crypto.com Betrug sollte unverzüglich rechtlich verfolgt werden!

Sobald die Betrugsopfer die crypto.com Betrugsmasche bemerkt haben und sich mit einer nicht durchführbaren Auszahlung konfrontiert sehen, ist Schnelligkeit geboten. 

Denn die Straftäter verfügen nun über die eingenommenen Vermögenswerte der Betroffenen und können diese nach Belieben auf verschiedene Konten und Wallets verteilen

Betroffene von einem crypto.com Betrug sollten insbesondere:

  1. Unverzüglich den eigenen Account bei crypto.com gegen etwaigen Fremdzugriff absichern.
  2. Sofort die Login-Daten zum Onlinebanking ändern.
  3. Einen spezialisierten Rechtsanwalt einschalten.
  4. Jegliche erfolgte Kommunikation mit den Tätern gerichtsfest abspeichern.
  5. Die rechtlich notwendigen Schritte gegen die Betrüger unternehmen.

Blockchain-Daten sichern?

Auf der Blockchain lassen sich die Vermögenswerte, die ursprünglich auf crypto.com erworben wurden, bis hin zu den letztlich verwendeten Täterwallets zurückverfolgen. 

Dies ermöglicht Ermittlungsbehörden, zielgerichtet die Geldströme zu verfolgen. Im Falle von Banküberweisungen sind die jeweiligen Kontoverbindungen der Täter weitere, einschlägige Ansatzpunkte.

Nicht jeder crypto.com Betrug verläuft exakt gleich ab. Die Täter finden immer neue Wege, die Betrugsopfer zu täuschen und weitere Vermögensschäden zu veranlassen. 

Abschließende Hinweise für Sie!

Für Betroffene lohnt es sich, zunächst Wissen zu der Thematik aufzubauen und eine erste Orientierung durch einen spezialisierten Anwalt zu erhalten: 

anlagebetrug.de/bitcoin-kryptowaehrung

Nutzen Sie die Möglichkeit einer kostenfreien Ersteinschätzung. Schildern Sie unverbindlich Ihren crypto.com Betrugsfall per E-Mail oder über das Kontaktformular.

Sie erhalten zeitnah eine konkrete Rückmeldung unter Angabe der Erfolgsaussichten. Auf Wunsch kann unverzüglich die Bearbeitung Ihres Falls übernommen werden, um schnellst möglich gegen die Täter vorzugehen.

Betrug über crypto.com
Foto(s): Rechtsanwalt Martin Wehrmann (Krypto Betrugsmasche Anwalt)


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